Solothurn
Bürgergemeinde will Überstunden ausmerzen

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Nebst den Überstunden ging es auch um die St. Verenakapelle.

Nebst den Überstunden ging es auch um die St. Verenakapelle.

Wolfgang Wagmann

Nachdem die Bürgerversammlung im Dezember der Gesamtsanierung der St. Verenakapelle und dem Konzept zur Weiterentwicklung der Domaine de Soleure (Rebgut) zugestimmt hatte, konnte nun der Bürgerrat organisatorische Voraussetzungen in die Wege leiten. Zum einen löste er formell unter grosser Verdankung die Arbeitsgruppe Sanierung Verenakapelle (Sergio Wyniger, Theres Fröhlicher, Matthias Wälti) auf. Ihr war schon am 9. Dezember der gleichnamige Bauausschuss gefolgt, dem Sergio Wyniger, Theres Fröhlicher und Georg Kaufmann angehören.

Zum anderen wurde für die Domaine de Soleure ebenfalls ein Bauausschuss bestimmt, der die Bauherrenvertretung übernehmen und Ansprechpartner für das Architekturbüro sein soll. Die erste Etappe des Entwicklungskonzepts rechnet mit Kosten von 280000 Franken. Im Rahmen der gesprochenen Kredite ist der Ausschuss zuständig für Bewilligungen und Arbeitsvergaben, für diverse Abklärungs- und Kontrollaufgaben sowie für die Berichterstattung und Antragsstellung an den Solothurner Bürgerrat. Dem Ausschuss gehören Sergio Wyniger, Stefan Pfister und Roland Kurz an.

Ein Nachtragskredit für die Auszahlung eines Überstundenguthabens wurde gutgeheissen. An diesem Geschäft allerdings entzündete sich eine heftige Grundsatzdiskussion, wie in Zukunft die Anhäufung von Überstunden rechtzeitig erkannt und gebremst werden soll. Erkannt wurde, dass die Grenze zwischen operativer und strategischer Führung klarer definiert und die Kommunikation verbessert werden muss. (mhs.)