Bürgerrat
Weiterer Planungsschritt für den Neubau des Altersheims St. Katharinen in Solothurn

Der Solothurner Bürgerrat hat an seiner Sitzung den Stand der Planungsarbeiten für den Ergänzungsbau des Alters- und Pflegeheims St.Katharinen überprüft und über das weitere Vorgehen bezüglich Planungskredite zuhanden Budget 2022 entschieden.

Mark A. Herzig
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Altersheim St.Katharinen.

Altersheim St.Katharinen.

Wolfgang Wagmann

Der Architekturwettbewerb in selektivem Verfahren mit Präqualifikation wurde diesen Sommer abgeschlossen. Das Siegerprojekt «Papilio» des Zürcher Büros Gäumann Lüdi von der Robb soll zügig ausgeführt werden, da das Thüringenhaus nur noch über eine befristete Betriebsbewilligung verfügt. Zudem liegt beim Bürgerrat eine Interpellation Lothar Kind, die einen möglichst raschen Beginn der konkreten Planung wünscht.

Die Arbeitsgruppe Ergänzungsbau hat mit dem Stadtbauamt Gespräche über das weitere Vorgehen geführt, da dem Bau auch von der noch nicht genehmigten Ortsplanungsrevision Grenzen gesetzt werden könnten. Unter solchen Prämissen wurde in Absprache mit dem Architekturbüro die Inbetriebnahme auf Mitte 2026 vorgesehen. Das hat zur Folge, dass die Kredite für das Vor- und das Bauprojekt in das Budget 2022 aufgenommen werden sollten.

Der von der Arbeitsgruppe veranschlagte Gesamtplanungskredit von 714'000 Franken setzt sich zusammen aus 162'907 Franken für das Vor- und 550'291 Franken für das Bauprojekt. Der Rat diskutierte eingehend, ob nicht besser Vor- und Bauprojekt getrennt und nacheinander budgetiert werden sollten. Man blieb vorerst bei der Gesamtsumme mit der Hauptbegründung, dass man im Falle eines Stopps oder gar Abbruchs den Rest der vorgesehenen Summe nicht ausgeben müsse. Zudem werden bis zur Budgetsitzung noch weitere Daten erwartet.

Anspruchsvolle Ziele

Der Erweiterungsbau St.Katharinen taucht natürlich auch sowohl unter den Jahres- wie den Legislaturzielen auf. Des Weiteren aufgeführt sind dort unter anderen zudem das Erstellen eines Unterhaltskonzepts für sämtliche Liegenschaften der Bürgergemeinde, weiteres Vorgehen beim Thüringenhaus, die Umsetzung des Harmonisierten Rechnungsmodells sowie Erwirken weiterer Nutzungs- und Leistungsvereinbarungen.

Im Tätigkeitsprogramm für das kommende Jahr tauchen Anlässe auf, die zum Teil coronabedingt nicht haben durchgeführt werden können, so etwa der Bürgertag in den Reben, die Teilnahme am Chästag und an der HESO sowie der Weihnachtsbaumverkauf und weitere.

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