Solothurn

Buechibärger Märet muss wegen Bauarbeiten in der Vorstadt umziehen

Buechibärger Märet hat bisher auf dem Rossmarktplatz stattgefunden. (Archiv)

Buechibärger Märet hat bisher auf dem Rossmarktplatz stattgefunden. (Archiv)

Weil die Solothurner Vorstadt am März zur Grossbaustelle wird, muss der Buechibärger Märet weg vom Rossmarktplatz. Die Stände wechseln auf den Kreuzackerplatz.

Ab März wird die Vorstadt zur Grossbaustelle: Zumindest im Abschnitt zwischen Dornacherplatz und Rossmarktplatz beginnen die Bauarbeiten für die Strassenumgestaltung, die später auch die Berntorstrasse erfassen wird. Zunächst soll die Strasse verschmälert werden.

Durch den Rückbau will man die Strassenräume (namentlich die Troittoirzone) attraktivieren. Dennoch wird die Verkehrsführung grossteils zweispurig möglich sein, wie das Stadtbauamt mitteilt. Bis Ende Oktober sollen die Massnahmen im Abschnitt Dornacherplatz-Rossmarktplatz abgeschlossen sein.

Buechibärger Märet disloziert

Neben den Anwohnern werden auch die Organisatoren, Standbetreiber und Besucher des Buechibärger Märets die Bauarbeiten zu spüren bekommen. «Nach eingehender Analyse entstand die Idee, für diesen Zeitraum ganz zu flüchten», informiert Pia Studer vom Organisatorenteam. Provisorischer Zwischenhalt: Kreuzackerplatz.

Ursprünglich sei geplant gewesen, die Saison auf dem Dornacherplatz zu starten und nach dem Chästag auf den frisch gepflästerten Rossmarktplatz zurückzukehren. Das wäre aber mit mehrmaligem Ortswechsel verbunden gewesen.

Voraussichtlich bis spätestens 2015 wird der Buechibärger Märet mit Produkten aus dem landwirtschaftlichen Umfeld von Solothurn wieder an seinem angestammten Ort ankommen. Dies sei aber auch abhängig von der Entwicklung der Bauarbeiten. «Auf jeden Fall ist dieser Ortswechsel wieder eine Herausforderung und das 2014 wird sicher wieder spannend», so Pia Studer, die den Wechsel auch als Chance sieht: «Zum Glück sind die Buechibärger spontan und innovativ und sehen natürlich auch die Chance von der neuen Laufkundschaft zu profitieren.»

Und von neuen Schulterschlüssen, wie sie erwähnt: So sei im Mai eine Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit des Alten Spitals geplant, ferner mit Biovision Ende August. (mgt/ak)

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