Solothurn
Bubenträume: Hier darf man Feuer löschen und Autos zerlegen

Die Arbeit der Feuerwehr ist anspruchsvoll und manchmal gefährlich. Das benötigt Übung. Die Solothurner Feuerwehr gestaltete ihre Hauptübung als Tag der offenen Tür. Die Besucher durften für einen Tag selbst Feuerwehrmann sein.

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Impressionen der Hauptübung der Feuerwehr Solothurn beim Feuerwehrmagazin.
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Hauptübung Feuerwehr Solothurn

Impressionen der Hauptübung der Feuerwehr Solothurn beim Feuerwehrmagazin.

michelluethi.ch

Damit die Feuerwehr zur Brandbekämpfung, Chemie- oder Ölwehr und für viele weitere Dienstleistungen ausrücken kann, braucht sie einen Stützpunkt und die notwendigen, dort bereitgehaltenen Fahrzeuge und Geräte. Dazu auch die dem jeweiligen Einsatz angemessene Bekleidung.

Boris Anderegg gestaltete mit seinem Korps von 80 Angehörigen der Feuerwehr die diesjährige Hauptübung als Tag der offenen Tür im und rund um das Feuerwehrmagazin. Kommandant Anderegg: «Wir arbeiten im Stützpunkt so viel wie draussen.» Dort konnten die 16 Fahrzeuge, vom Kommandowagen über Tanklöschfahrzeuge bis hin zur mächtigen, beim Publikum immer beliebten Autodrehleiter mit 32 Metern Einsatzhöhe von nahem besichtigt und zum Teil auch bestiegen werden. Auch konnte unter Anleitung ein kleiner Brand mittels Löschdecke bekämpft werden.

Die Feuerwehrleute erklärten geduldig die Zweckbestimmungen vieler Gerätschaften und führten anhand von echten Ausbildungssequenzen – zum Beispiel Zerlegen eines Personenwagens – und Retablierungsarbeiten, also ohne künstliche Trockenübungen, vielfältige Arbeiten vor.

Das zahlreiche Publikum, darunter Gemeindepräsidentin Anita Panzer und Stadtpräsident Kurt Fluri, zeigte sich beeindruckt. (mhs)