Solothurn
Bisher sind 15 Bewerbungen für die Stelle als Einsiedler eingegangen

Die Stelle als Einsiedler in der Verenaschlucht ist zu haben. Nachdem diverse Medien aus der Region darüber berichtet haben, macht das Thema nun auch ausserhalb der Landesgrenzen Schlagzeilen. 15 Bewerbungen sind bisher eingegangen.

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Das Tätigkeitsgebiet des Einsiedlers: Die Verenaschlucht.

Das Tätigkeitsgebiet des Einsiedlers: Die Verenaschlucht.

zvg/Kanton Solothurn

Sergio Wyniger, Präsident der Bürgergemeinde Solothurn, gibt im Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» bekannt, wieviel man als Einsiedler in der Verenaschlucht verdient: Um die 1'000 Franken im Monat. «Damit kann man keine grossen Sprünge machen. Aber für jemanden der pensioniert ist und nicht mehr viel Geld braucht, sollte es reichen», sagt er.

Inzwischen seien bereits 15 Bewerbungen für die Stelle eingegangen. Unter den Bewerbern sei von jung bis alt, von religiös bis zum Aussteiger, der für eine gewisse Zeit etwas Neues machen will, alles vertreten. «Wer den Job aber nur als kurze Herausforderung begreift, hat schlechte Chancen», betont Wyniger.

Sollte der neue Einsiedler aber doch eine kleine Pause von der Schlucht nehmen wollen, wäre dies möglich. Denn wie der Präsident der Bürgergemeinde erklärt, hat der Einsiedler Anspruch auf Urlaub: «Unser Einsiedler ist ganz normal bei der Bürgergemeinde Solothurn angestellt und kann wie jeder andere Angestellte Urlaub nehmen.»

Noch bis zum 5. Mai kann man sich für die Stelle bewerben. (jvi)