Solothurn
Bis Montag muss die Genossenschaft Baseltor eine «Feuerwehrübung» meistern

Martin Volkart sieht für die Genossenschaft Baseltor die Wiedereröffnung aller Betriebe mit reduziertem Angebot.

Wolfgang Wagmann
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Betriebe der Genossenschaft Baseltor in Solothurn Das Restaurant Baseltor
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Dazu gehört auch ein Hotel. Hier die Aussicht aus einem der Zimmer auf das Restaurant im 2002.
Hotel Restaurant La Couronne
Eines der Zimmer in der «Couronne»
Die Bar Solheure am Aareufer
Restaurant Salzhaus
Blick ins Innere des Restaurant Salzhaus
Hoch3 Catering

Betriebe der Genossenschaft Baseltor in Solothurn Das Restaurant Baseltor

Maddalena Tomazzoli

«Wir machen alle Betriebe auf. Einfach weil es für die Stadt gut und wichtig ist, wenn wieder ein bisschen Leben herrscht.» Martin Volkart, Vorstandsmitglied der Genossenschaft Baseltor, steht für den grössten Gastro-Player der Stadt: Die Hotels und Restaurant Baseltor sowie La Couronne, das «SolHeure» und das Restaurant Salzhaus am Landhausquai gehören dazu. «Es wird ein bisschen zur Feuerwehrübung», habe doch der Bundesrat die Öffnung ursprünglich später, erst im Juni, angekündigt. Er hätte sich ruhig ein wenig mehr Zeit lassen können, findet Volkart, der mehr zu den Details im operativen Geschäft noch nicht verraten kann.

«Wir werden aber mit einem reduzierten Angebot fahren, und vorerst nur fünf statt sieben Tage sowie nur abends geöffnet haben», meint er für die Genossenschaftsbetriebe. Die Schutzkonzepte für Personal und Gäste würden derzeit vorbereitet, und das Personal werde geschult. Auch technische Lösungen für den Service beispielsweise im «SolHeure» würden noch geprüft. Auch die Hotels sind geöffnet – doch das brauche noch seine Zeit, bis die Auslastung wieder anziehe.

Martin Volkart sieht eine «Feuerwehrübung» voraus.

Martin Volkart sieht eine «Feuerwehrübung» voraus.

Michel Lüthi

Doch das Ambiente muss stimmen

Wichtig sei, dass trotz der Sicherheitsmassnahmen das Ambiente stimme. «Die Gäste wollen nicht in Kartonschachteln sitzen.» Für Kleinbetriebe werde es mit den Auflagen schwierig, «sie tun mir leid, denn oft hängt an ihnen die ganze Existenz». In der Genossenschaft sei man dagegen sehr gut aufgestellt, «wir können uns gegenseitig helfen.» Auch die Liquidität sei aktuell kein Problem, «aber wir stehen vor einer grossen Herausforderung bis Ende Jahr», sieht Volkart als schweizweit aktiver Gastro-Fachmann schwierige Zeiten für die Branche voraus. Und: Ob in Bern, Basel oder hier – «ohne die Vermieter geht es nicht», hält er Mieterlasse für entscheidend.

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