Im letzten Winter entschieden Biberist, Derendingen, Luterbach, Solothurn und Zuchwil an Gemeindeversammlungen, das Projekt zur Ausarbeitung einer Fusionsvorlage weiterzuführen.

Nachdem der Projektrat unter Leitung der Hochschule Luzern am 10. September seine Arbeit aufgenommen hat, bietet sich der Bevölkerung der beteiligten Gemeinden nun die Möglichkeit, an Anlässen in Form von Workshops ihre Anliegen frühzeitig in das Projekt einzubringen.

Seit Beginn des Gesamtprojektes wurde ein Vorgehen in mehreren Phasen gewählt. Nachdem die Analysephasen abgeschlossen wurden, stehen nun der Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess an. Insbesondere sollen die spezifischen Bedürfnisse der Bevölkerung in den heutigen Gemeinden im Hinblick auf eine fusionierte Gemeinde erhoben werden.

Workshops mit der Bevölkerung

«Eine gute Entscheidungsgrundlage für die Fusionsabstimmung kann nur erarbeitet werden, wenn die Bevölkerung in den verschiedenen Phasen miteinbezogen und regelmässig informiert wird», heisst es in der Mitteilung der Solothurner Stadtverwaltung. Dazu müsse sie sich jedoch auch in das Projekt einbringen.

Hierfür ergibt sich nach den Herbstferien erstmals die Möglichkeit. Im Rahmen von Workshops können interessierte Personen ihre Meinung direkt einzubringen. So sollen die zentralen, ortsspezifischen Bedürfnisse und Hoffnungen, aber auch die Befürchtungen im Hinblick auf eine Fusion aufgenommen werden.

Zur Teilnahme sind alle Einwohnerinnen und Einwohner in ihrer Wohngemeinde eingeladen. Interessierte Personen werden gebeten sich bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung anzumelden. (sks)

Mitwirkungsmöglichkeiten der Bevölkerung anlässlich von Workshops:

21. Oktober, 19 - 22 Uhr Zuchwil, Lindensaal
24. Oktober, 19 - 22 Uhr Derendingen, Saalbau Bad
28. Oktober, 19 - 22 Uhr Solothurn, Landhaus
29. Oktober, 19 - 22 Uhr Biberist, Biberena
30. Oktober, 19 - 22 Uhr Luterbach, alte Turnhalle