Solothurn

Beim Umbau der «Couronne» hilft auch der Kanton kräftig mit

«La Couronne» und der Leisttrakt sind in der Endphase des Umbaus.

«La Couronne» und der Leisttrakt sind in der Endphase des Umbaus.

Am 2. Mai soll das Hotel La Couronne wieder offen stehen. Gut 20 Millionen Franken werden dann verbaut sein. Auch der Kanton leistet daran seinen Beitrag.

Seit nunmehr zwei Jahren wird das unter Denkmalschutz stehende Hotel Krone umfassend renoviert und saniert. Die Baurechtsnehmerin, die in Olten ansässige Swiss Prime Anlagestiftung investiert in die Renovation des barocken Haupttrakts und den südlich daran anschliessenden Leisttrakt rund 20 Mio. Franken.

Wie viel es ganz genau sind, erfährt man nun durch einen Regierungsratsbeschluss, der den Beitrag des Kantons an das Vorhaben festsetzt: So belaufen sich die Kosten für das Hauptgebäude auf knapp 13,109 Mio. Franken, für den Leisflügel sind gut 6,830 Mio Franken budgetiert.

An den Haupttrakt werden 20 Prozent der beitragsberechtigten Kosten oder gut 257'000 Franken beigesteuert, an den Leisttrakt nur 14 Prozent oder 51'000 Franken. Der Kanton hatte das Ensemble zusammen mit der Stadt Solothurn im Mai 2012 mit einem je hälftigen Kostenanteil erworben.

Am 2. Mai soll der Hotelbetrieb des nun «La Couronne» genannten Hauses durch die Genossenschaft Baseltor aufgenommen werden. Im Hoteltrakt werden 28 Zimmer, darunter auch einige Suiten verfügbar sein, wobei die schönste Aussicht auf die Altstadt und die St. Ursen-Kathedrale von den neu unter dem Dach eingebauten Zimmern zu geniessen sein wird.

Eine ähnliche Perspektive werden die Mieter der Wohnungen im Leisttrakt haben, dort ergänzt durch den Blick Richtung Aare. In den Untergeschossen des Leistflügels werden Ladenlokalitäten ebenfalls durch die Swiss Prime Anlagestiftung vermietet.

Garage zweimal «umgebaut»

Erworben hat die Stiftung vor gut einem Jahr nachträglich die Hotel-Garage an der Seilergasse. Im Obergeschoss ist der Einbau von weiteren neun Hotelzimmern geplant, die Garage wird weiterhin den Hotelgästen zur Verfügung stehen. Umbau-Beginn ist ab März, wenn die Fasnacht am Aschermittwoch, 1. März endet. Ziel ist es, dass dann Ende Jahr auch die «Dependence» der «Couronne» und der Genossenschaft Baseltor zur Verfügung steht.

Aktuell wird in der Garage allerdings schon heftig «umgebaut»: Der Verein P.rost richtet wie schon vor einem Jahr seine vierte Fasnachtsbeiz en suite in einer brach liegenden Altstadtliegenschaft ein – diesmal ist sie unter dem dem Motto «Don Kiwi Shot» im finsteren Mittelalter angesiedelt.

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