Jugend
Bei diesem Parcours kämpfen flinke Nachwuchs-Sprinter um Tausendstelsekunden

Das Bewegungsprojekt «speed4» gastierte zum ersten Mal in der Region. Das Anliegen der Initianten ist, Übergewicht und Bewegungsmangel im Kindesalter zu vermindern. Über 230 Kinder haben am spielerischen Wettkampf teilgenommen.

Merken
Drucken
Teilen
Spielerisch die Begeisterung fürs Laufen fördern.
15 Bilder
Amag Kinder-Sportevent «speed4»

Spielerisch die Begeisterung fürs Laufen fördern.

Hansjörg Sahli

Während einer Woche wurden 1700 Primarschüler an ihren Schulen besucht, dabei spielerisch an den Parcours herangeführt und optimal aufs Finale vorbereitet. Dieses Wochenende dann sprinteten über 230 Kids in der AMAG Solothurn und kämpften um die Finalplätze in ihrer Kategorie.

Angefeuert von den Eltern und Angehörigen absolvierten die Kids an diesem Tag über 1400 Läufe auf dem «speed4»-Parcours.

Begeisterung und Engagement

Das schnellste Kind des Tages war Nora Schmidtke vom Schulhaus Oekingen. Sie stellte am Finaltag mit 4,603 Sekunden den Tagesrekord auf und gehört damit zu den glücklichen fünf Gewinnern eines T-Shirts, das die fünf schnellsten Kinder jeder Klassenstufe von der AMAG erhalten.

Die Erwartungen der Organisatoren von der «speed4» (Schweiz) AG wurden laut Dominik Hänni (Geschäftsführer) mehr als erfüllt: «Die Kinder sind vom Parcours begeistert und rennen pausenlos. Einige Kinder haben sich sogar auf den Finaltag vorbereitet und zu Hause Pylonen aufgestellt, um zu trainieren.» Zusammen haben die 1700 Primarschüler während der Vorläufe mit grossem Engagement eine Strecke von 290 Kilometer zurückgelegt.

Der Sporteifer wird gefördert

Um eine Spitzenzeit zu erreichen, sind neben Schnelligkeit weitere Faktoren entscheidend. Mittels zwei Lichtschranken werden Reaktion, Antritt, Wendigkeit und der Rücklauf auf die Tausendstelsekunde genau gemessen. In erster Linie ist es ein Wettkampf gegen sich selbst, mit der Möglichkeit, sich immer wieder zu verbessern.

«Das Schöne an ist, dass jedes Kind durch die vier Zeiten, die die Gesamtzeit ergeben, mindestens einen guten Wert hat und deshalb eine positive Erfahrung mit Bewegung machen kann», so Hänni. (mgt)

Die Erstplatzierten

1. Klasse: Tobias Gnägi (Biberist), Chloé Rüttimann (Bellach). 2. Klasse: Valmir Zuta (Derendingen), Anastasia Forastiere (Halten). 3. Klasse: Sven Gasche (Oberdorf), Fiona Stöckli (Subingen). 4. Klasse: Lenny Bongarzone (Halten), Andrina Leimgruber (Bellach). 5./6. Klasse: Tobias Gnägi (Biberist), Nora Schmidtke (Oekingen).