Solothurn
«Bei den Ambassadoren gab es schliesslich auch keine Autos»

Der SP-Vorstoss zur Aufhebung der Parkplätze auf dem Klosterplatz wurde abgelehnt. Die Anstösser sind darüber geteilter Meinung. Für einige steht die Attraktivät des Platzes im Vordergrund, andere sehen darin eine Notwendigkeit.

Drucken
Teilen

Die Meinungen der Klosterplatz-Anstösser zur Aufhebung der Parkplätze gehen auseinander.

So sind Geschäftsinhaber Olivier Ziegler und Mc Optik-Filialleiter Alex Chyczyi der Meinung, dass der Klosterplatz nicht ohne Parkplätze auskommt.

Sabine Schafroth, Inhaberin der Säli-Buchhandlung, sowie Bijouterie-Besitzer Dominik Mägli bedauern dagegen, dass der Platz vorerst nicht autofrei wird. (ckk)

Dominik Hägli, Inhaber Bijouterie Mägli Schade, dass die Parkplätze nicht aufgehoben werden. Der Klosterplatz lebt von der Attraktivität, und die bringen Autos definitiv nicht. Natürlich bräuchte es Alternativen, aber die ist mit dem Baseltor-Parking vorhanden.
5 Bilder
Olivier F. Ziegler, Inhaber Teppich Ziegler Die Idee der Aufhebung ist sehr schlecht. Die Stadt lebt mit Autos, und der Klosterplatz ist strategisch sehr gut gelegen. Es wäre eine Katastrophe, gäbe es diese bekannten Parkplätze nicht mehr. Die Stadt ist kein Museum.
Sabine Schafroth, Inhaberin Säli Buchhandlung Je früher die Parkplätze wegkommen, desto besser. Der Klosterplatz ist Werbung für die schönste Ambassadorenstadt der Schweiz. Bei den Ambassadoren gab es schliesslich auch keine Autos.
Alex Chyczyi, Filialleiter Mc Optik Wir sind auf die Parkplätze angewiesen. Auch betagte Kunden des benachbarten Coiffeurgeschäfts schätzen sie. Ohne Parkplätze wäre der Klosterplatz bedeutungslos, und eine Aussenbestuhlung der Gastrobetriebe brächte nur mehr Lärm.
Roger Liggenstorfer, Betreiber «Grüne Fee» Ich bin nicht nur Barbetreiber, sondern auch Anwohner. Derzeit gibt der Klosterplatz kein gutes Bild ab. Man könnte die Parkplätze ja auch nur teilweise aufheben, und den Platz für Gastrobetriebe nutzen.

Dominik Hägli, Inhaber Bijouterie Mägli Schade, dass die Parkplätze nicht aufgehoben werden. Der Klosterplatz lebt von der Attraktivität, und die bringen Autos definitiv nicht. Natürlich bräuchte es Alternativen, aber die ist mit dem Baseltor-Parking vorhanden.

Zur Verfügung gestellt

Aktuelle Nachrichten