Für viele ist das Sonnenbaden und die damit einhergehende Sommerbräune ein fester Bestandteil des Sommers. Da das Wetter der letzten Tage für Sonnanbeter allerdings nur wenig zu bieten hatte, zieht es immer mehr Leute ins Sonnenstudio.

So kann sich Markus Schmid, Betreiber des Sonnenstudios Sunpoint in Solothurn, derzeit über viele Kunden freuen. «Wenn das Wetter so schlecht ist wie momentan, kommen deutlich mehr Kunden ins Solarium», meint Schmid. «Wenn es während mehrerer Tage kühl und trüb bleibt, können wir stark davon profitieren.»

Ist das Wetter hingegen nur für ein, zwei Tage schlecht, kämen nicht mehr Kunden als normalerweise. «In den ersten Schlechtwettertagen warten die Leute meistens noch ab, ob das Wetter bald wieder umschwingt.»

Das schlechte Wetter ist jedoch nicht der einzige Grund, wieso die Sonnenbänke im Solarium derzeit gefragt sind. «Viele wollen noch braun werden, bevor sie in die Ferien fahren. Denn wer schon ein wenig gebräunt ist, holt sich in den Ferien am Strand weniger schnell einen Sonnenbrand», erklärt Schmid. «Natürlich kommt auch der modische Aspekt hinzu. Für viele gehört die Bräune einfach zum Sommerlook dazu.»

Dementsprechend werde das Solarium auch bei schönem Wetter gut besucht. «Zumindest solange es nicht richtig heiss ist. Denn sobald die Temperaturen über die 28-Grad-Grenze klettern, wollen die Leute lieber draussen sein und legen sich kaum mehr auf die Sonnenbank.» (jvi)