Der geplante Neubau des Reservoirs Königshof oberhalb des gleichnamigen Patriziersitzes kann nicht wie geplant noch diesen Frühling ausgelöst werden. Die Bauherrin, die Regio Energie Solothurn, sieht sich mit mindestens zwei Einsprachen konfrontiert. Die eine wurde gegen den Verlauf der vorgesehenen Hauptleitung hart am Rand der Landwirtschaftszone erhoben.

Schon am Info-Abend vor wenigen Wochen (wir berichteten) war der Verlauf der Leitung kritisiert worden, weil Anwohner die Beschädigung ihrer Gartenmauern durch die Arbeiten befürchten. Zweites Reizthema war die Rodung für das Reservoir mit der Auflage gewesen, die Waldsilhouette zu erhalten. Der restliche Waldsaum mache die wenigen verbliebenen Bäume anfällig für Sturmschäden. Eine zweite Einsprache zu diesem Thema wurde in Rüttenen eingereicht. Liegt doch das Reservoir auf dessen Gemeindegebiet. Für Einsprachen gegen die Rodung ist an sich das kantonale Amt für Wald, Jagd und Fischerei zuständig. Dort aber war bis gestern keine Einsprache eingetroffen, doch werde diese auch behandelt, falls sie bei den Baubehörden einer Gemeinde lande, zeigte man sich auf dem Amt tolerant. (ww)