BaRock Town
Bands für nächste BaRock Town-CD gesucht

Bis im Januar 2013 soll die fünfte Ausgabe des CD-Projekts zustande kommen. Wieder hält der geistige Vater Peter Borer Ausschau nach potenziellen Bands aus der Region. Auch ein Top Act wäre wünschenswert, findet Borer.

Andreas Kaufmann
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Musiker Peter Borer lanciert die fünfte BaRock-Town-Scheibe. ak

Musiker Peter Borer lanciert die fünfte BaRock-Town-Scheibe. ak

Solothurner Zeitung

Kultur wächst mit ihren Werken – auch in Solothurn. Und ebenso, wie das hiesige Schaffen das Kulturgut Jahr für Jahr mit Neuem anreichert, widmet sich Peter Borer der stetig wachsenden «Geschichtsschreibung» im Bereich Rock/Pop. Mit mittlerweile vier CD-Samplern fasste der Musiklehrer das Kulturschaffen lokal beheimateter Bands während der vergangenen fast 20 Jahre zusammen. «BaRock Town Project» heisst die Reihe, dessen geistiger Vater Borer ist: «Es geht bei BaRock Town darum, ein Zeitdokument zu schaffen.»

Ein weiteres dieser Zeitdokumente kommt Ende 2012, spätestens Anfang 2013 hinzu: «BaRock Town Project V» setzt die Reihe nahtlos fort. Abermals werden Bands des lokalen Kulturschaffens mit einer ihrer Soundperlen auf dem Sampler vertreten sein. Nun geht Borer auf intensive Talentsuche. Im Sucher hat er Formationen, die nicht nur ad hoc zusammenkommen, sondern dauerhaft und längerfristig miteinander Musik machen. Solche also, «die gemeinsam einen Weg gehen», wie er es ausdrückt.

Grossmeister als Zugpferde

«Jede Band, die sich bewirbt, werde ich in ihrem Probekeller besuchen», kündigt Peter Borer schon jetzt an: «Sobald wir zehn Bands beisammen haben, gehts ins Studio.» Altersmässig lässt er es offen, wer dereinst seinen Namen auf der Rückseite der CD-Hülle sehen kann. Doch neben den bald eingehenden Bewerbungen liebäugelt er mit der Idee, einige bewährte Altherren als Zugpferde für die CD an Bord zu holen: «Die ‹Incredible Vegetables›, ‹Irrwish› oder ‹Killer› wären noch einige Wunschbands für die fünfte Scheibe. Ältere Semester also, die mal wieder die früheren Zeiten aufleben lassen wollen», gibt er unumwunden zu.

Auch wenn die Bezeichnung «BaRock» mit Betonung auf der zweiten Silbe eher den Eindruck erweckt, es sei eine rein rockige Angelegenheit, bleibt das stilistische Feld wie bei den vier Vorgängern auch für die nächste Auflage offen: «Vielleicht nicht gerade Ländler», so Borer, «aber Hauptsache radiogen».

Sponsoring ist unabdingbar

Neu befindet sich das CD-Projekt unter dem Dach der Musikschule am Börsenplatz, die Borer zusammen mit Pianist Jürg Rickli vor kurzem gegründet hat. Doch weder diese betriebliche Einbindung noch die bisherigen Erfolge bewahren das Projekt vor den Aufgaben, die schon bei den vergangenen vier CDs anstanden. Im Rahmen der Finanzierung bildet nämlich wie immer das Sponsoring einen wichtigen Bestandteil. Die Bands ihrerseits beteiligen sich selbst mit einem Beitrag an den Produktionskosten und erhalten im Gegenzug 100 CDs, dessen Verkaufserlös sie behalten können. Damit soll auch der Verkauf gefördert werden.

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