Solothurner Filmtage
Bald kommen sie wieder, die langen Solothurner Filmnächte

Die 49. Solothurner Filmtage starten am 23. Januar und dauern bis zum 30. Januar. Erstmals wird an diesen Filmtagen das Programm «Nocturne» mit Filmen, Konzerten und DJs für Nachtschwärmer lanciert.

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Volle Kino- und andere Säle versprechen die kommenden 49. Solothurner Filmtage im Januar 2014 hanspeter Bärtschi

Volle Kino- und andere Säle versprechen die kommenden 49. Solothurner Filmtage im Januar 2014 hanspeter Bärtschi

Nach den Eröffnungsansprachen am Donnerstag, 23. Januar, in der Solothurner Reithalle unter anderem von Bundesrat Alain Berset steht die Premiere des Filmes «Akte Grüninger» von Alain Gsponer als erster Streifen der diesjährigen Solothurner Filmtage auf dem Programm. In dieser 49. Ausgabe feiern rund 35 lange Spiel- und Dokumentarfilme aus allen Sprachregionen Premiere.

Erstmals wird an diesen Filmtagen das Programm «Nocturne» mit Filmen, Konzerten und DJs für Nachtschwärmer lanciert. Am Freitag, 24.1., und Samstag, 25.1., startet ein Film-Nachtprogramm ab 23.15 Uhr. Konzerte und Partys finden im Uferbau während der ganzen Filmtagezeit statt und ergänzen das neue Angebot für Nachtschwärmer. Mit Nino Jacussos Literaturverfilmung «Shana – The Wolf’s Music» – ein Familienfilm – ist auch die Arbeit eines Solothurner Filmschaffenden im Rennen für den «Prix de public». Auch die Literaturverfilmung von «Der Goalie bin ig» von Pedro Lenz unter der Regie von Sabine Boss («Herbstzeitlosen») verspricht viel Publikumsaufmerksamkeit.

Im grossen Programmteil «Panorama Schweiz» sind dieses Jahr insgesamt 179 Filme zu sehen. Ein paar Leckerbissen: Regisseur Stephan Hille begleitet in «Ueli Maurers Pommes-frites-Automat» einen Bauern auf einer Mission. Bundesrat Ueli Maurers lautes Nachdenken über eine Eingliederung der Lombardei gab den Ausschlag für Fulvio Bernasconis Dokumentation «Operazione Lombardia». In «La barque n’est pas pleine» rekonstruiert Daniel Wyss eine private Schweizer Initiative, die sich nach der Machtergreifung Pinochets für die Aufnahme chilenischer Flüchtlinge einsetzte. Pierre-Henry Salfati schickt in «Der letzte Mentsch» Mario Adorf auf eine Reise in seine jüdische Vergangenheit.

Die Solothurner Filmtage zeigen im Spezialprogramm «Rencontre» eine Integrale des St. Galler Regisseurs Peter Liechti. Liechtis Filme stehen seit dreissig Jahren für die gelungene cineastische Verbindung von Ernsthaftigkeit und Humor. Unter den sieben längeren und sieben Kurzfilmen sind einige Trouvaillen zu entdecken. In einem Rahmenprogramm kann mit dem Regisseur diskutiert werden.

Der Vorverkauf für die Vorabend- und Abendvorstellungen im den Spielstätten Landhaus, Reithalle und im Konzertsaal auf www.starticket.ch ist gestartet. Tickets für die Filmtage eignen sich auch als Weihnachtsgeschenke. Nur über das Internet ist ein Geschenkset mit einem Gutschein für eine oder zwei Tageskarten erhältlich, das zusammen mit einem stimmungsvollen Postkartenset und dem druckfrischen Programmheft noch vor Weihnachten geliefert wird. (frb)