Wiehnachtsmäret
Bald beginnt das adventliche Herumstöbern im Kreuzackerpark

Zum sechsten Mal geht ab Mittwoch der Wiehnachtsmäret über die Bühne. Über 60 Aussteller werden ihre Ware am Aareufer feilbieten - insgesamt finden sich elf neue Stände.

Andreas Kaufmann
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Am Wiehnachtsmäret gibt es ab Dienstag wieder viel zu sehen.

Am Wiehnachtsmäret gibt es ab Dienstag wieder viel zu sehen.

Andreas Kaufmann

Sowohl Frühaufsteher als auch Spätentschlossene finden im Solothurner Kalender der Weihnachtsmärkte ihr zeitlich passendstes Angebot: Chlausemäret, Advent im Kloster, HeimArt – oder kurz vor Bescherung: der Vorstädter Wiehnachtsmäret am Kreuzackerquai.

Dies, um dem (überwiegend) regionalen Handwerk eine Plattform zu bieten, und sich als Vorstadt von der besten Seite zu zeigen.

An der anstehenden sechsten Durchführung von 16. bis 20. Dezember werden über 60 Aussteller – gegenüber 54 im Vorjahr – ihre Waren am Aareufer feilbieten: Kunsthandwerk aus Holz und Glas, Textilien, Dekomaterial, Metallfiguren, Lichtkörper, Schmuck, Kosmetika, aber auch Gaumenfreuden wie Cup Cakes, Crêpes, Alpkäse, Weine und Liköre – und als obligate Zutat jedes Weihnachtsmärets: Glühwein.

Tatsächlich finanziert sich der Anlass unter der Schirmherrschaft der Vereinigung Pro Vorstadt mit Geldern aus dem Glühweinverkauf sowie durch die Standgebühren. Insgesamt finden sich 11 neue Stände am diesjährigen Wiehnachtsmäret.

Weiter wartet an fünf Tagen auch ein reichhaltiges Rahmenprogramm auf die Besucher: Karussellfahrten, Kerzenziehen, Märchenerzählen, Schausägen und Drehorgelmusik gehören ebenso dazu wie zahlreiche Konzerte von Chören, Musikschulen und anderen Formationen.

Eine Dampfbootfahrt, der integrierte Buechibärger Märet, eine Adventsführung, der Adventssegen oder das Solothurner Wiehnachtszügli runden das Rahmenprogramm ab.

Viele helfen mit

Das Organisationskomitee des Wiehnachtsmärets hat den Anlass in altbekannter Besetzung lanciert – und dies bei einem auch sonst übervollen Jahresprogramm der Vereinigung «Pro Vorstadt»: Ursula und Kurt Steiner, Martin Tschumi und Thomas Schärer bilden auch heuer die Leitung.

Aber sowohl im laufenden Betrieb wie auch im Vorfeld kann das Team auf eine breite Helferschar zurückgreifen. «Während des Anlasses helfen uns Senioren, Vorstädter oder andere Freiwillige, den Abfall zu beseitigen oder die Tropenlichter zu installieren», erklärt Martin Tschumi, der «Pro Vorstadt» präsidiert.

Auch an der «Aufrichte» des Märet-Dorfs werden am Dienstag 30 bis 40 Helfer mitwirken. Die typischen Markthäuschen werden wie jedes Jahr aus dem Fundus des Huttwiler Wiehnachtsmärits ausgeliehen.

Zweiter Glühweinstand

Leichte Anpassungen hat das OK auch für dieses Jahr vorgenommen: Neu werden in diesem Jahr die Sitzgelegenheiten unter dem Vordach der Berufsschule verschönert und dekoriert.

Die fix installierte Bühne für Anlässe aus dem Rahmenprogramm wird auch dieses Jahr nicht fehlen. Ein zweiter Glühweinstand wird in der Nähe des Offenen Bücherschranks eingerichtet – und ausserdem werden die Essstände über die ganze Flaniermeile besser verteilt sein.

«Längerfristig möchten wir uns auch über das Beleuchtungskonzept Gedanken machen», sagt Tschumi. Und: Allenfalls kommen bereits im nächsten Jahr nord- und südseitige Eingangsportale zum Wiehnachtsmäret hinzu.

Beste Zeit für Geschenke

Dass es im Gedränge des vorweihnachtlichen Anlasskalenders Solothurns mit all den Angeboten langsam, aber sicher zu eng werden könnte, glaubt Martin Tschumi nicht: «Zwischen Chlausemäret und unserem liegen zwei Wochen, ausserdem unterscheiden sich alle Angebote ein wenig voneinander.»

Dass für den Wiehnachtsmäret ein später Termin ohnehin von Vorteil ist, bestätigt Tschumi ebenfalls: «Es ist die beste Zeit für die Geschäfte, um Weihnachtsgeschenke anzubieten.»

Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 14 bis 21 Uhr, Samstag von 11 bis 21 Uhr, Sonntag von 11 bis 17 Uhr.