Spezialitätenmesse

Authentica Appenzell knüpft an Erfolg in Solothurn an

Authentica im Appenzell

Authentica im Appenzell

Die Spezialitätenmesse Authentica fand erstmals an einem anderen Ort statt als in Solothurn. Am Wochenende wurden die Stände im Kapuzinerkloster in Appenzell aufgestellt.

Ihre nach vier Durchführungen etablierte -Spezialitätenmesse machte dem Team um Urs Bucher, Rafael Waber, Franziska Schumacher, sowie Hans-Jakob und Jörg Bruppacher genügend Mut für eine Expansion. So fand am vergangenen Wochenende ab Freitag ein dreitägiger Ableger der «Authentica» erstmals auch in Appenzell statt – und wie in Solothurn ebenfalls in einem Kapuzinerkloster.

«Wir haben total rund 4000 Besucher verzeichnet», resümiert Rafael Waber, was somit durchaus einen Vergleich mit der hiesigen viertägigen Messe in Solothurn zulasse. «Wir wussten, dass der Erfolg beim ersten Mal besonders wichtig ist – und sind rückblickend sehr zufrieden», sagt Waber. Ebenso sei die Resonanz vor Ort beachtlich gewesen: «Die Leute waren neugierig, unter anderem auch, weil man sonst weniger Zugang zum dortigen Kapuzinerkloster hat. Die Authentica Appenzell erlaubte sogar einen Einblick in die Mönchszellen.»

Natürlich habe es vor der Durchführung auch vereinzelte Skepsis gegeben: «Gerade im Dorf fragten sich wohl einige Einheimische, was die Solothurner hier wollen», vermutet Waber. Doch mit dem Verweis auf die regionale Einbettung habe man die Skeptiker gewinnen können. Ein passendes Ambiente statt der Muff grosser Messehallen sei ebenso kennzeichnend für Authentica wie die Regionalisierung des Angebots: Von 60 Ausstellern wurden 35 neue rekrutiert, allein 15 aus Appenzell Innerrhoden. Auch wurden bei der Vorbereitung lokale Gastronomen sowie eine lokale Druckerei eingespannt.

Im nächsten Jahr fünf Mal?

Auch gutes Einvernehmen mit den Behörden deutet auf den Erfolg hin. Markus Walt, Leiter des Amts für Wirtschaft Appenzell Innerrhoden, lobt die Premiere: «Sie war ein voller Erfolg für einheimische wie auswärtige Aussteller und Besucher.»

Eine nächste Ausgabe, so Walt, sei aufgegleist. Dies bestätigt auch Rafael Waber: «Nächstes Jahr sind wir wieder vor Ort. Und diesen Wunsch spüren wir auch von den Leuten hier.» Doch mit Appenzell ist noch nicht das letzte Expansionsfähnchen von Authentica gesteckt: «Wir prüfen für 2016 mit Stans, Brugg-Windisch und Basel drei weitere Standorte, sodass wir möglicherweise nächstes Jahr an fünf Standorten gegenwärtig sind.»

Hinter dem Anlass steht der Verein Authentica Schweiz, deren Mitglieder die Mitproduzenten sind. Operativ werden die Messen umgesetzt von der Kleinproduzenten Plattform GmbH.

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