Solothurn
Ausgezeichnete Schützen werden auf Marktplatz präsidial empfangen

Die Schützinnen und Schützen des Bezirksschützenvereins Solothurn Zuchwil, die beim Eidgenössischen im Wallis eine Auszeichnung erhielten, bekamen in Solothurn ihre Anerkennung ausgesprochen.

Mark A.Herzig
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Unter Tambourenklängen marschiert der BSV durch die Altstadt.

Unter Tambourenklängen marschiert der BSV durch die Altstadt.

Mark A. Herzig

Trotz weiter rückläufigem «Schützenmarkt» begaben sich im Sommer über 44 000 Schützinnen und Schützen ins Wallis und wurden «Mit Hand und Härz» zum 57. Eidgenössischen empfangen. 7200 Teilnehmenden wurden im Rahmen der Spezialwettkämpfe zusätzlich besondere und interessante Wettkampfgelegenheiten angeboten.

Unter den Sportschützinnen und -schützen, die diese Angebote annahmen, befanden sich auch etliche aus dem Bezirksschützenverein Solothurn Zuchwil (BSV). Ihm gehören an: die Feldschützen Zuchwil, aus der Sektion Derendingen die Arbeiterschützen sowie die Militärschützen-Gesellschaft und aus der Sektion Solothurn der Feldwaffenverein, die Stadtschützen-Gesellschaft, die Schiess-Sektion des UOV, die Pistolensektion der Polizei Kanton Solothurn und im Weiteren die Jagdschützen.

Schwierige Bedingungen

Etliche der Schützinnen und Schützen haben den sportlichen Wettkampf mit Auszeichnungen absolviert und wurden quasi als Schlusspunkt hinter dem eidgenössischen Schützenfestsommer auf dem Marktplatz empfangen. Angeführt wurde der stattliche Aufmarsch von Tambouren, von Vereinsfahnen sowie von BSV-Präsident Alexander Rudolf von Rohr.

Die allgemeinen Bedingungen waren für die Schützinnen und Schützen schwierig, dies vor allem wegen der grossen Hitze und des im Tal und auf der Anlage herrschenden starken Windes. Viele Resultate, auch solche von renommierten Schützen, entsprachen nicht deren Erwartungen. Trotzdem freuten sich viele über einen Dreifach- oder gar Fünffach-Kranz.

Zwei Ergebnisse stechen aus den von BSV-Schützen erzielten Resultaten hervor: Von der Schützengesellschaft der Stadt Solothurn erreichte mit der Pistole in der Meisterschaft-C 25m Philipp Kohler den 5. Rang mit 574 P. und Adrian Saner mit der Freien Pistole in der Auszählung Rang 17.

Lob vom Stadtpräsidenten

Stadtpräsident Kurt Fluri betonte in seiner Grussansprache, dass die Teilnahme vor dem Rang komme, weil der seriöse Einsatz zugunsten des Vereins im Vordergrund stehe. «Das gemeinsame Ziel verbietet es, nur egoistische Ansprüche zu stellen; andererseits kann ein Verein nie seine Mitglieder zu blindem Gehorsam verpflichten, wie das bei extremen politischen Gruppierungen der Fall ist.»

In diesem Zusammenhang verwies Kurt Fluri auf die wichtige Rolle, welche die Schützen zusammen mit Turnern und Sängern bei der Gründung des Schweizer Bundestaates gespielt haben. «Ich wünsche mir deshalb im Interesse unseres Gemeinwesens, dass die Vereine im Allgemeinen und die Schützenvereine im Besonderen ihre wichtigen gesellschaftlichen, staats- und verteidigungspolitischen Funktionen mit möglichst vielen Aktiven ausüben können.»

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