Etwas einsam sieht Susu aus, im Käfig der Volière der ornithologischen Gesellschaft Solothurn, wo er nach seiner Odyssee durch die Badi hingekommen ist. Ausserdem fehlt ihm sein Geschwisterchen, Mido.

Der Zwergpapagei war am Freitag aus der nicht ganz verschlossenen Käfigtür entflohen. Seine Besitzerin wusste nicht weiter und rief in ihrer Verzweiflung auch ihren Sohn Omar Munzer an. «Sie rief mich an und sagte: ‹Der Vogel ist ab - was mache ich jetzt?›», so Munzer gegenüber Tele M1. Doch auch seine Tipps halfen nicht. Weder Futterköder noch Rufen halfen, um den Pipmatz wieder nach Hause zu locken. 

Stattdessen flog Susu in die Badi Solothurn, wo er von besorgten Badegästen fotografiert wurde. Die stellten die Fotos auf die Solothurner Facebookseite.

Einer der Bademeister fing den Ausreisser dann mit einem Netz ein und brachte ihn in die Volière der ornithologischen Gesellschaft Solothurn. 

Die Fotos in der Facebook-Gruppe sah auch Omar Munzer, der Sohn der Besitzerin. So erhielt er den Papagei wohlbehalten zurück. Als er ihn abholt und Susu und Mido wieder im selbem Käfig sind, kommen sie sich ganz nah, und es wird still im Käfig. Die beiden haben sich offensichtlich sehr vermisst. «Das ist wunderschön. Ich bin glücklich», kommentiert Omar Munzer die Wiedervereinigung strahlend. (Tele M1/coh)