Regelmässig bespielt das Trio rund um «Beach Style» im Sommer den Dornacherplatz mit Public Viewings und weiteren Rahmenanlässen. 2016 setzten Pippo Palermo, Jumbo Monopoli und Frizz von Burg dem Anlass im wahrsten Sinne des Wortes eins drauf – in Form einer Sportarena mit Kuppeldach unter dem Namen «Beach Style Dome».

Dass Wetterlaunen das Team, welches auch die «Adventure Rooms» im Volkshaus lanciert habt, überhaupt nicht beeindrucken, beweist auch das neuste Projekt, das den ganzen Monat Dezember andauern soll: Nach dem Sand schlägt das Trio, das durch Jonas Oesch und Matthias Roth zum Quintett geworden ist, nun auch auf dem Schnee Pflöcke ein. «Winter-Wunderland» nennt sich das Vorhaben, das für 2017 bewilligt wurde.

Eisbahn als Hauptattraktion

«Solothurn erhält sein erstes Winter-Wunderland», bekräftigt Jumbo Monopoli. Eine Schlittschuhbahn bildet die Hauptattraktion des Projekts und mag den einen oder anderen daran erinnern, dass am gleichen Ort schon vor rund zehn Jahren im Rahmen des Winterevents «So Cool» Pirouetten gedreht wurden. «Weiter haben wir zwei Chalets im Angebot, die ein Alpenfeeling schaffen werden», verrät Monopoli weiter.

Für die leiblichen Bedürfnisse stehen im «Wilden Bock» 70 Sitzplätze sowie eine offene Bar bereit. Beim «Hüttensepp», das sich eher auf Après-Ski-Ambiente abstützt, finden 100 Geniesser Platz. Auf der Menükarte werden Raclette und Fondue, sowie Glühwein und Baileys-Kaffee weit oben zu finden sein. Das Verpflegungsangebot soll sich soweit möglich an der Region orientieren. «Der Käse stammt aus dem Bucheggberg, und das angebotene Fleisch ist ebenfalls aus der Region.»

Musik mit entsprechend passendem alpinen Einschlag wird den Winterzauber abrunden. Der Zutritt zum Eventgelände wird gratis sein, ebenso das Benutzen der Eisbahn. «Schon Beach Style haben wir familiengerecht gestaltet», sagt Monopoli. «Dies wollen wir auch im Winter durchziehen.» Und so dürften sich die kleinen Besucher auf Märlistunden der Kindertagesstätte Mamuchi aus Lohn-Ammannsegg, die grösseren auf Kerzenziehen und andere Anlässe freuen.

Auch soll Holzschnitzkunst zum Zuschauen dem Anlass seine Aufwartung machen. Für den Vorabend des Samichlaus-Tags haben die «Beach Style»-Macher den hell beleuchteten Coca-Cola-Truck gebucht (5. Dezember, 15 Uhr). Und abgeschlossen wird der Eventmonat mit einer Silvesterfeier.

Geöffnet sein wird das Winter-Wunderland jeweils mittwochs bis freitags von 16 bis 0.30 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 0.30 Uhr. «Genauso wie bei den Sommeranlässen von Beach Style wollen wir auch hier am Wochenende nicht länger geöffnet haben. Der Montag und Dienstag sind für geschlossene Firmen- und andere Anlässe reserviert.

Voraussichtlich Nullsummenspiel

Doch was schaut beim ganzen Projekt für das ganze Team raus? Wie Monopoli sagt, rechne man auch hier mit einer schwarzen Null, insbesondere da es sich um eine Erstdurchführung handelt. Man halte es mit der Motivation gleich wie bei den anderen Anlässen: «Für uns ein schönes, intensives Hobby – wir haben ein Jahr Arbeit für einen Monat Freude, den wir den Solothurner bieten.»

Ein Geschäftsrisiko sei vorhanden, «doch wir glauben an den Platz Solothurn und an die Gäste», so Monopoli weiter. Alles, was an Gewinn rausschaue, «wäre schön.» Ebenfalls schön wäre: «Das Winter-Wunderland aufs Level der sommerlichen Beach-Style-Anlässe heben zu können.» Auf jeden Fall wird der Anlass auch durch einen Beitrag der Stadt und durch Sponsoren unterstützt. Rund 25 Helfer wirken vor, während und nach dem Anlassmonat mit.
Damit das Projekt auch sonst möglich wurde, war eine Zusammenarbeit mit weiteren Partnern nötig. So kooperiere man mit der Eventagentur «Wilder Bock», die ihre mobilen Chalets überall in der Schweiz aufstellt – und nun eben auch in Solothurn.

Als Partner wird ebenfalls der Buechibärger Märet, der jeweils donnerstags auf dem Rossmarktplatz stattfindet, in Betracht gezogen. Weiter findet im Dezember, genauer vom 13. bis 17. Dezember, der Wiehnachtsmäret der Vereinigung Pro Vorstadt statt. Besteht da nicht die Gefahr einer unverträglichen Konkurrenz? Monopoli verneint: «Wir haben bei uns keine Marktstände wie am Wiehnachtsmäret. Unter dem Strich denke ich, dass eine Synergie- und keine Konkurrenzsituation geschaffen wird.» Auch hier sei eine Zusammenarbeit nicht auszuschliessen.