Für die Stellen der Amtsgerichtspräsidenten waren keine Demissionen eingegangen. Folglich gab es keine Ausschreibung und auch kein Anmeldeverfahren für den ersten Wahlgang. Beim Übernehmen der Adressdaten wurde nicht bemerkt, dass der Kandidat Yves Derendinger seit den letzten Wahlen umgezogen ist. «Trotz Kontrolle wurde der Fehler erst nach dem Druck und dem Versand der Wahlzettel entdeckt», teilt die Staatskanzlei mit.

Auf die Wahl hat der Fehler allerdings keinen Einfluss. Beim Wohnort handelt es sich um eine Angabe zum Kandidaten auf dem Informationsblatt, welche nicht von den Wählern auf den Wahlzettel übernommen wird.

Die Staatskanzlei betont: «Auf die Arbeit der Wahlbüros und die Ermittlung der Ergebnisse hat der Fehler folglich keine Auswirkungen.» (sks)