Solothurn

Auch diesen Sommer sind wieder nächtliche Patrouillen unterwegs

Patroullie im Sommer 2019

Die Rückmeldungen aller beteiligten Parteien, also der Anwohner, der Gastronomie, der Nachtschwärmer und der Stadtverwaltung, fielen vorwiegend positiv aus. (Archivild)

Patroullie im Sommer 2019

Die Toleranzkampagne «Ig ha Sorg zu üsere Stadt» wird auch diesen Sommer in Solothurn wieder durchgeführt, inklusive der Patrouillen.

Die Gemeinderatskommission stimmte dem Nachtragskredit für die Kampagne «Ig ha Sorg zu üsere Stadt» zu, die letztes Jahr zum ersten Mal durchgeführt worden war. Wie die Stadtkanzlei mitteilt, seien die Rückmeldungen von allen beteiligten Parteien, also der Anwohner, der Gastronomie, der Nachtschwärmer und der Stadtverwaltung, vorwiegend positiv ausgefallen.

Zwar habe es Stimmen gegeben, die den nächtlichen Einsatz von Patrouillen als störend empfunden haben. Generell seien die Partizipanten der Kampagne aber der Auffassung, dass die Patrouillen zu einer Beruhigung in den Morgenstunden beigetragen haben.

Die Stadtkanzlei schreibt weiter, dass die Leute umso verständnisvoller geworden seien, je länger die Massnahmen gedauert hätten. Es sei ihnen klar geworden, dass die Patrouillen nicht da seien, um Spass zu unterbieten, sondern um sie darauf zu sensibilisieren, dass es auch Leute in der Stadt gibt, die schlafen wollen.

Start nach Aufhebung der Coronabeschränkungen

Auf Vorschlag der Stadtverwaltung habe die Gemeinderatskommission schliesslich beschlossen, an der Patrouillentätigkeit festzuhalten. Die Sicherheitsleute werden diesen Sommer also weiterhin jeweils in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag in der Altstadt und entlang der Aare patrouillieren. Am Einsatzort werde sich nichts ändern. Im Unterschied zu letztem Jahr, als das Basler Unternehmen Pantex für Ruhe in den Gassen sorgte, werde diesen Sommer die Securitas AG die Aufgabe übernehmen.

Auf Grund der Rückmeldungen beginnt die Schicht der Nachtpatrouillen nun aber erst nach Mitternacht und dauert bis vier Uhr morgens. Der Einsatz vor null Uhr sei als unnötig befunden worden. Mit dem offiziellen Start der Einsätze warte die Stadt aber noch ab. Erst wenn der Bundesrat die verordnete Einschränkung der Öffnungszeiten für die Gastronomie aufhebt, gehe es los.

Ergänzend werde auch wieder die Kampagne gegen Littering und für die Nachtruhe weitergeführt, wie die Stadtkanzlei weiter mitteilt. Starten werden diese allerdings auch erst, sobald die Informationsplakate gegen die Pandemie nicht mehr gebraucht würden. (mgt/gue)

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