Der Mitwirkungsbericht mit den Inhalten und insbesondere mit den Inputs der Teilnehmenden liegt nun vor. Bei den zusätzlich durchgeführten Umfragen ging es um den Einbezug der jüngeren Generation in die Stadtentwicklung.

Befragung junger Erwachsener

In Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Kulturfabrik Kofmehl wurde eine umfassende Online-Befragung durchgeführt. Über Social Media wurden über 600 junge Solothurnerinnen und Solothurner zwischen 18 und 30 Jahren erreicht und motiviert, an der Befragung teilzunehmen.

Der abschliessende Bericht gibt aufschlussreiche Resultate wieder. Aus der Befragung lässt sich kein zusammenfassender Leitgedanke ableiten, da die Entwicklungsmöglichkeiten in diverse Bereiche der Stadtentwicklung fliessen. Einzelne strategische Stossrichtungen sind in den jeweiligen Kapiteln formuliert.

Was allerdings bei der Lektüre der Antworten als gemeinsames Merkmal hängen bleibt, ist der Wunsch, dass die Stadt mehr Offenheit, Toleranz und Platz für Junge schafft. Ein dynamisches Solothurn ist auch ein zukunftsfähiges Solothurn. Da sich die jungen Städter sehr stark mit ihrer Stadt identifizieren, führen Investitionen in ein attraktiveres Angebot für Junge letztlich auch dazu, dass sie längerfristig gehalten werden können.

Kinder und Schulklassen befragt

Befragt wurden insgesamt neun Schulklassen in den Oberstufenschulhäusern Kollegium und Schützenmatt. 138 Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 16 Jahren haben einen Fragebogen ausgefüllt.

Neben dem Lebenshintergrund wurden die Schülerinnen und Schüler insbesondere nach ihrem Freizeitverhalten befragt. Weiter konnten der Umgang im öffentlichen Raum und Qualitäten von Freizeitorten aufgezeigt werden.

Die jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich als Stadtindianer und Jurtenbauer mit der Stadt Solothurn aktiv im Rahmen des Ferienprogramms der Quartierspielplätze mit der Zukunft ihrer Stadt auseinandergesetzt. Nebst Wohnumfeld und Freizeitorte wurden auch die Schulwege der jüngsten Solothurnerinnen und Solothurner unter die Lupe genommen.

All diese partizipativ erarbeiteten Dokumente dienen nun zusammen mit der Stadtanalyse als Grundlage für das eigentliche Stadtentwicklungskonzept. Dieses soll Ende 2014 vom Gemeinderat verabschiedet werden. (egs)