«Unser Hauptziel ist es auch dieses Jahr wieder, bei den Besuchern das Verständnis für die Bedeutung von Hochstammanlagen für die Biodiversität zu wecken und ihnen bewusst zu machen, dass sie durch ihr Konsumverhalten mithelfen können, dass Hochstammanlagen eine Zukunft haben», meinen die beiden Organisatoren Bernhard Wyss und Hans Neeracher. In der Vergangenheit hätten Besucher des Obsttages oft Äpfel oder Birnen von Hochstämmen aus ihren Hausgärten mitgebracht, um den Namen der Sorte zu erfahren. «Wir mussten sie häufig enttäuschen, denn es gibt in der Schweiz nur wenige Fachleute, welche dazu in der Lage sind, Obstsorten zu bestimmen», so Wyss.

Doch sei der Kanton Solothurn in der glücklichen Lage, mit Josef Brägger in Riedholz einen solchen Fachmann zur Verfügung zu haben. Er war bis zu seiner Pensionierung Fachlehrer für Obstbau am Wallierhof. Nun ist es den Obsttag-Organisatoren gelungen, Josef Brägger für die Aufgabe zu gewinnen, unbekannte Apfelsorten von Garten- und Hochstammanlagen-Besitzern zu bestimmen. Er wird dafür von 11 bis 16 Uhr in der Vorstadt zur Verfügung stehen.
Im Weiteren besteht das Angebot am 25. Oktober rund ums Obst neben der Sortenausstellung und Degustation sowie der Sortenbestimmung auch aus dem Verkauf von diversesten Obstsorten. Kulinarisch gibts Öpfuchüechli und andere Leckereien zum Naschen, daneben locken die üblichen Verkaufsstände des Buechibärger Märets auf dem Rossmarktplatz. (mgt)