Asylunterkunft Bürgerspital
Anwohner reichen Petition mit 140 Unterschriften gegen die Asylunterkunft ein

Die Asylunterkunft beim Bürgerspital erregt die Gemüter der Anwohner. Diese haben nun Unterschriften gesammelt und gestern dem Solothurner Stadtpräsidenten Kurt Fluri eine Petition übergeben. Der Stadtpräsident zeigt Verständnis.

Merken
Drucken
Teilen
Die Asylunterkunft befindet sich unmittelbar neben dem Bürgerspital
4 Bilder
Asylunterkunft beim Bürgerspital Solothurn
Securitas-Leute begleiten nachts Angestellte zum Parkplatz des Bürgerspitals
Die Denner-Filiale beim Hauptbahnhof ist ein Treffpunkt der Asylbewerber

Die Asylunterkunft befindet sich unmittelbar neben dem Bürgerspital

Wolfgang Wagmann

In etwa 140 Unterschriften seien zusammengekommen, bestätig Kurt Fluri die Erhaltung der Petition gegenüber Radio 32. Fluri zeigt Verständnis für die Anliegen der Anwohner, sie würden sich mit seiner Haltung decken. Viele Asylbewerber würden sich daneben benehmen.

Stadtpräsident zeigt Verständnis

«Auch wir sind unzufrieden mit der Situation, die Polizei hat stetig Ärger mit den Asylbewerbern und wir erhalten entsprechende Reaktionen von Geschäften am Bahnhof, von Passagieren und eben der Anwohnerschaft. Ich habe Verständnis für die Anliegen», sagt der Solothurner Stadtpräsident.

Stadt will reagieren

Lange zuschauen will die Stadt Solothurn nicht mehr. Kurt Fluri hat dem Kanton schon mitgeteilt, dass die Asylunterkunft in der unterirdischen Zivilschutzanlage beim Bürgerspital Solothurn bald nicht mehr zur Verfügung stehen wird. (sbi)