Solothurn
Anwohner legen dem Bikepark beim Henzihof Stolpersteine in den Weg

Vier Einsprachen aus der Anwohnerschaft beim Henzihof in Solothurn bremsen die Pläne, dort übergangsweise einen Bike-Dirtpark zu errichten.

Andreas Kaufmann
Merken
Drucken
Teilen
Auf dieser Wiese könnte eine Bikerpiste entstehen - frühe, später pder gar nicht.

Auf dieser Wiese könnte eine Bikerpiste entstehen - frühe, später pder gar nicht.

Andreas Kaufmann

Das Vorhaben von Marc Henzi und Lukas Ischi, südlich beim Henzihof einen 1700 Quadratmeter grossen Dirtpark für Bikes zu errichten, könnte nun gebremst, wenn nicht gar verhindert werden. Zwar gewährte die Stadt als Eigentümerin des Baugrunds eine Zwischennutzung bis 2019 – dort also, wo in einigen Jahren für das Besiedelungsprojekt «Weitblick» der Spaten in die Erde gesteckt werden soll.

Widerstand gegen den Zweiradparcours regt sich nun aber bei allem Goodwill der städtischen Behörden aus der Anwohnerschaft. «Vier Einsprachen sind eingegangen», informiert auf Anfrage Andrea Lenggenhager, Leiterin des Stadtbauamts.

Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, könne man zu den inhaltlichen Beschwerdegründen noch nichts sagen. Bald sollen die Initianten die Möglichkeit haben, zu den Einsprachen Stellung zu nehmen. So oder so: Dass die Bauarbeiten des 90 000-Franken-Projekts bereits im Spätsommer anfangen können, könnte somit ein frommer Wunsch bleiben. «Mit Einsprachen rechnen muss man ja immer», gibt sich Marc Henzi nichtsdestotrotz sportlich.

Dennoch wendet der Vize-Präsident des Vereins «WhiteStone Bikecrew» ein: «Es ist halt trotzdem mühsam und zieht die ganze Wartezeit weiter in die Länge.» Die Organisatoren hoffen immerhin, ab Mitte August mehr zu wissen.

Bis dato kennt Marc Henzi lediglich die groben Unklarheiten, auf die sich die Einsprachen stützen: unter anderem die Parkmöglichkeiten, die Betriebszeiten und die WC-Anlagen. «Dennoch zeige ich mich sehr zuversichtlich, dass wir heuer noch mit dem Bau starten können, auch wenn noch nicht genau absehbar ist, welche zeitlichen Auswirkungen die Einsprachen haben könnten», ergänzt Henzi.

«Es sind sicherlich alles Anliegen, die diskutiert werden können, um eine Lösung zu finden, die alle Betroffenen zufriedenstellt.» Lediglich mit der Eröffnung werde man dann allerdings bis Frühling 2015 zuwarten müssen.