Solothurner Fasnacht
André Suntinger folgt auf Ober-Ober Markus Wälti

Die vergangene Fasnacht war ein voller Erfolg. So das Fazit des abtretenden Ober-Ober Markus Wälti an vor der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn UNO . Die nächsten drei Jahre führt diese André Suntinger.

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André Suntinger von den «Hudibras Chutzen» (l.) übernimmt das Amt des Ober- Obers für die nächsten drei Fasnachten vom Weststadt-Zünftler Markus Wälti.

André Suntinger von den «Hudibras Chutzen» (l.) übernimmt das Amt des Ober- Obers für die nächsten drei Fasnachten vom Weststadt-Zünftler Markus Wälti.

uno

Er habe noch nie so viele Besucher an einem Umzug gesehen – und das seit er Fasnacht mache, resümierte Noch-Ober-Ober Markus Wälti vor rund 60 Delegierten des UNO-Vorstandes, der Zünfte, Guggenmusiken und der Schnitzelbankgruppen. Eingeladen war die gut besetzte Hauptversammlung der UNO von der Wagenbau-Zunft Weschtstadt.

«Mehr geht nicht mehr»

In seiner Rede schwärmte Wälti von den Publikumsmassen, die auch in der Vorstadt anzutreffen waren. Dort habe die neue Tribüne sehr viel zum Gelingen des ganzen Anlasses beigetragen. «Mehr geht nicht mehr», sagte er. Die Tribüne wird es übrigens auch im kommenden Jahr wieder geben. Leider wurde der Dienstagsumzug verregnet, was die Stimmung aber nicht trüben konnte.

Ein Meer aus weissen Gewändern und Lichtern: Mit der Chesslete starteten die Narren in die fünfte Jahreszeit.
15 Bilder
Schaulaufen der Verkleideten: Die Maskebälle (hier in Olten)
Nicht ganz auf der Linie, aber muss ja nicht sein am Grenchner Umzug: Die Krachwanzen.
Der Oltner Obernaar Role dr Nachtwächter wird in seiner Burg gut bewacht. Ein falscher Blick und schon gibts eine Ladung Konfetti.
Konfetti los!
Konfetti-Dusche
Waren heuer nicht nur in Balsthal anzutreffen: Strichmännchen
Sie bringen die Narren nicht nur in der Ambassadorenstadt zum Tanzen: Die Guggen.
Das ist aber ein riiiesiger Kopf! Schuelschwänzer am Grenchner Umzug
Riesengespenst der Schanzenarre am Umzug in Solothurn
Wohl der grösste Roboter an den diesjährigen Fasnachtsumzügen: Der Postroboter in Biberist.
Ein echter Esel ist dieses Jahr am Oltner Umzug mitgelaufen
Fast echt: Die Chräägeler aus Niederbuchsiten zogen mit ihrem feuerspeienden Drachen durch die Menschenmenge.
In Solothurn hatten Die Wüude auch ein solches Exemplar dabei.
Feurig schön: Das Bööggverbrennen in Solothurn

Ein Meer aus weissen Gewändern und Lichtern: Mit der Chesslete starteten die Narren in die fünfte Jahreszeit.

Oliver Menge

Ansonsten könne er nur Gutes über die vergangene Fasnacht berichten, so Wälti weiter. Einer seiner Höhepunkte sei der Hilari-Morgen gewesen. Da hatte er sich für seine letzte Ausgabe als Chef der Fasnacht etwas ganz Besonderes einfallen lassen und das grosse Publikum mit selber hergestellten Kurz-Filmen unterhalten. Chesslete, Kinderumzug und Umzüge seien ohne Zwischenfälle verlaufen, ganz nach seinem Geschmack. Und nicht zu vergessen, der Verkauf der mittlerweile etablierten Klein-Plakette, des Öuferli, der ein voller Erfolg gewesen sei.

Wieder schwarze Zahlen

Auf die Finanzen kam UNO-Säckelmeisterin Corinne Guldimann zu sprechen. Nach zwei mageren Jahren mit einem Verlust in der Kasse konnte sie die erhoffte Wende ankünden. Die UNO hat dank des ausgezeichneten Plakettenverkaufs einen Gewinn von über 6800 Franken gemacht. Noch müssten aber die Reserven des Vereins wieder aufgefüllt werden, mahnte sie. Erst danach würde auch wieder eine Gewinnausschüttung an die aktiven Fasnachtsgruppen vorgenommen. Die letztes Jahr eingeführten Sparmassnahmen bleiben weiterhin in Kraft. Die effiziente Kassenführung wurde mit anhaltendem Beifall honoriert und eine Fasnacht 2018 einstimmig beschlossen. Die kommende Ausgabe findet unter dem Motto «Rund um» statt.

Anschliessend blieb für Wälti noch eine ehrenvolle Aufgabe übrig – die Übergabe an seinen Nachfolger André Suntinger von den «Hudibras Chutzen». Die Ära Wälti wird den Narren als laute Lichtshow mit Feuerwerk in Erinnerung bleiben. Zuletzt ernannten Wälti und Suntinger zusammen die neuen Ehren-Narren der UNO: Res Walker (HGL), Stefan Flückiger (Vorstadt-Zunft) und Stefan Bruschi (Weschtstadt-Zunft). (uno)

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