Solothurn

«An der Authentica lernen Besucher die Geschichten hinter den Produkten kennen»

Regenschirme vor dem Kapuzinerkloster Solothurn.

Regenschirme vor dem Kapuzinerkloster Solothurn.

Von Fronleichnam bis am Sonntag fand im Kapuzinerkloster zum fünften Mal die Spezialitätenmesse Authentica statt. Urs Bucher, Gastgeber der Veranstaltung, blickt zurück.

Von Fronleichnam bis Sonntag fand im Kapuzinerkloster zum fünften Mal die Spezialitätenmesse Authentica statt. Urs Bucher, Gastgeber der Veranstaltung, blickt zurück.

Kann die fünfte Authentica mit den Vorjahren mithalten?

Urs Bucher: Ja, absolut. Die Authentica hat sich vom Geheimtipp zu einer Solothurner Topveranstaltung gemausert. Wir wollten wie bis anhin keine anonyme Massenveranstaltung bieten, sondern eine gehaltvolle Spezialitätenmesse mit Spielraum für persönliche Gespräche zwischen Konsumenten und Kleinproduzenten. Das ist uns gelungen. Wir konnten erneut gegen 5000 Besucher sowie 60 Aussteller während vier Tagen begeistern.

Was sucht der Kunde hier, was er anderswo nicht bekommt?

Die Besucherinnen und Besucher kaufen nicht nur ein, sondern lernen zusätzlich die Menschen und Geschichten hinter dem Produkt kennen.

Welche waren die Kassenschlager?

Das heisse Wetter vom Donnerstag und Freitag hat insbesondere die Verkäufe der Risa Hutwerkstatt von Julian Huber angekurbelt. Ferner erfreuten sich viele Lebensmittel-Handwerker über zahlreiche interessierte Konsumenten.

Ihr persönlicher Höhepunkt?

Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal ein Abendessen für Aussteller organisiert. In den letzten Jahren sind viele Freundschaften unter den Ausstellern entstanden, welche wiederum zu neuen Kreationen geführt haben. So liess sich beispielsweise Rolf Thalheim von der Teigwarenmanufaktur Ingredienza vom Schottischen Hochlandrind-Fleisch der Lyssacher Powerfarm inspirieren und hat ein neues Produkt kreiert: gefüllte Highlander Teigwaren.

Was ändern Sie für nächstes Jahr?

Wir verbessern unsere Onlinepräsenz und machen dadurch die Idee der Authentica sichtbarer und unsere Kleinproduzenten schweizweit auffindbar.

«Authentica» hat Richtung Basel, Brugg-Windisch und Appenzell expandiert. Was kommt als Nächstes?

Lokalitäten mit einer einzigartigen Atmosphäre sind uns wichtiger als die schnelle Expansion. Trotzdem freuen wir uns über ein lauschiges Plätzchen im Raum Zürich oder in der Innerschweiz.

Interview: Andreas Kaufmann

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1