Ein ohrenbetäubendes Klingeln erfüllt den Raum – der Wecker reisst einen unsanft aus dem Schlaf, die Motivation ist auf dem Nullpunkt. Sich am Montagmorgen aus dem Bett zu quälen fällt schwer. Und so beginnt die Woche mit einem ganz grossen Gähnen. Im Volksmund ist der Montag verhasst. Partynächte, Ausschlafen und gemütliche Pyjama-Sonntage müssen dem Gang in die Schule oder zur Arbeit weichen. Seit dem Saisonauftakt gibt es für Montagsmuffel ein neues Programm namens «blueMonday». Der Anlass findet jeweils am dritten Montag des Monats in der Raumbar des Kofmehl statt und dauert von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr.

Musik soll Gute Laune bringen

Mit Gute-Laune-Musik soll dem Montags- Blues entgegengewirkt werden. Gemeinsam mit der Hausband Monday Blues Express sorgt Philipp Gerber, Musiker, Songschreiber und Gastgeber von «blueMonday», für musikalische Unterhaltung. Gastauftritte verschiedener Bands sorgen für Abwechslung. «Ich habe in meinem Leben viele Menschen getroffen, mit denen ich gerne Musik machen würde. Nur selten jedoch ergibt sich die Gelegenheit dafür», sagt Philipp Gerber. Das Programm «blueMonday» jedoch biete Musikern die Möglichkeit, gemeinsam Musik zu machen. «Wir erarbeiten jeweils ein Programm und laden eine Band ins Kofmehl ein. Zusammen wollen wir den Abend musikalisch gestalten», sagt Philipp Gerber. Die ersten beiden Ausgaben von «blueMonday» fanden am 19. September und am 17. Oktober statt. « Rund 40 Personen nahmen jeweils an dem Anlass teil. Es besteht noch grosses Potenzial. Wir wünschen uns ein Stammpublikum», sagt der Musiker.

Am 21. November geht «blueMonday» bereits in die dritte Runde. Philipp Gerber wird gemeinsam mit den Musikern von «Monday Blues Express» und «Slam & Ringo» den Blues ins Kofmehl bringen. Philipp Gerber: «Der Blues ist die Wurzel vieler populärer Musikstile. Auch Bands, die Rock oder Country spielen, erhalten Auftritte bei «blueMonday» haben. Über diese Musikformen werden wir ebenfalls blaue Farbe hineinbringen». Und wer weiss: vielleicht kann sich durch «blueMonday» sogar der eine oder andere mit dem berüchtigten ersten Wochentag solidarisieren.