Solothurn
Am Märetfescht kam es zu drei tätlichen Auseinandersetzungen

Gemessen an dem Publikumsaufmarsch von rund 20 000 Personen ging es am Märetfescht sehr friedlich zu und her. Trotzdem ist es zu einigen tätlichen Auseinandersetzungen gekommen.

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Am Märetfescht kam es zu drei tätlichen Auseinandersetzungen. (Symbolild)

Am Märetfescht kam es zu drei tätlichen Auseinandersetzungen. (Symbolild)

Keystone

Ganz so friedlich, wie das OK das sah, ist das Märetfescht am Wochenende doch nicht verlaufen. Auch die Kantonspolizei hatte auf eine Medienmitteilung verzichtet, «denn gemessen am Publikumsaufmarsch (rund 20 000 Personen wurden geschätzt) war es wirklich recht ruhig», meint Kapo-Medienchef Andreas Mock.

Die 20 Polizeibeamten im Einsatz hätten nur drei tätliche Auseinandersetzungen festgestellt, aber keine Massenschlägerei. Am späten Samstagabend aber sei ein 15-Jähriger in Begleitung seiner Mutter und zwei weiterer Jugendlicher «aus dem Nichts» angegriffen worden.

«Mein Sohn erhielt mehrere Faustschläge ins Gesicht, erlitt eine Gehirnerschütterung und einen Nasebeinbruch», schildert der Vater des Opfers den Vorfall und macht «gewaltbereite, erwachsene Ausländer» dafür verantwortlich. Medienchef Mock bestätigt, dass sich «um 0.20 Uhr am Sonntag ein verletzter Jugendlicher beim Sanitätszelt am Kronenplatz gemeldet hatte. Eine Strafanzeige sei jedoch erst am Montag eingereicht worden. «Hinweise auf die Täterschaft liegen vor, die Ermittlungen laufen», so Mock. (ww)