Solothurn
Alternative zur Einsiedelei? (Schräge) Ideen gab es genug

Ein Einsiedler soll wieder in die Einsiedelei ziehen. Das ist definitiv. Die Bürgergemeinde Solothurn hat aber viele Vorschläge erhalten, was sonst noch aus dem Ort werden könnte. Ein «Bed and Breakfast» in der Klause war eine der Ideen.

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Für die Einsiedelei gab es verschiedene Ideen.

Für die Einsiedelei gab es verschiedene Ideen.

Wolfgang Wagmann

Nebst den drei offiziellen Vorschlägen zur künftigen Einsiedelei – Neubesetzung der Stelle, Verzicht darauf oder Entflechtung Einsiedler/weltliche Aufgaben – wurde die Bürgergemeinde Solothurn noch mit weiteren Vorschlägen eingedeckt.

Schon an der Bürgerratssitzung zum Geschäft hatte Bürgergemeindepräsident Sergio Wyniger darauf hingewiesen, dass «sehr viele Personen unterschiedliche Ideen und Lösungen für die Einsiedelei sehen.»

Der Rat diskutierte aber nur über die Variante Neubesetzung, mit einer Ausnahme: Gestreift wurde der Vorschlag, die Stelle einer Einsiedlerin oder eines Einsiedlers auf zwei Personen zu verteilen. «Nein, wir wollen nur eine Person, die das Amt innehat», verwies nicht nur Wyniger auf die mehrere hundert Jahre alte Tradition in der Verenaschlucht.

Gar nicht im Rat zur Debatte standen andere Szenarien. Sergio Wyniger: «So gab es ein Projekt ‹Einsiedelei für alle›. Ein Vorschlag dazu war, zwei Frauen zu je 60 Prozent und zusätzlich eine Fachperson im 50 Prozent-Pensum anzustellen.»

Dies hätte auch den Einsatz von leicht behinderten Personen erlaubt. Was allein von den Kosten her kein Thema gewesen wäre. Andere Ideen waren ein Einsiedelei-Museum in der Klause oder ein Begegnungsort beispielsweise für Seminare. Der wohl schrägste Einfall: Man solle doch die Klause auf die Internet-Plattform «Airbnb» für Unterkunftsmöglichkeiten mit «Bed and Breakfast» stellen. (ww)

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