Blick ins Archiv
Als das «Métropol» und die alte Post noch standen: Die Stadt Solothurn im Wandel der Zeit

Früher war die Stadt Solothurn von einer Bastion umgeben. Teile davon stehen heute noch, andere wurden abgerissen. Welche Gebäude wurden komplett umgebaut und welche verschwanden? Wir haben im Archiv gewühlt und alte Fotografien herausgesucht.

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Wir werfen einen Blick ins Bildarchiv der Stadt Solothurn. Gestartet wird mit der Flösserei auf der Aare in Solothurn – hier vor der St.Georgs-Bastion. Die Bastion stand auf der Altstadtseite nahe der Wengibrücke.
87 Bilder
Auf dieser Zeichnung ist ebenfalls die St.Georgs-Bastion zu sehen. Allerdings aus der Richtung des Hafebar-Standortes. Der Hürligturm, die Wengibrücke, das 1378 zur Sicherung der Aarebrücke erbaute innere Wassertor oder Brückentor und die Bastion St. Georg, die Katzenstiegeschanze, mit dem Haffnerturm. Rechts vom Wassertor das Litzi-Gebäude.
Auf allen Seiten geschützt Die Federzeichnung von Johann Babtist Altermatt von 1833 zeigt die Bastion der Stadt Solothurn. Auf allen Seiten schützten Mauern, Gräben und Tore die Stadtbewohner.
Das Stadtmodell aus der Barockzeit, wie es heute im Museum Blumenstein zu bewundern ist
Das Bürgerspital in einer Ansicht aus dem frühen 19.Jahrhundert: Der Wandel zu einem «echten» Krankenhaus erfolgte erst relativ spät in seiner Geschichte.
Durchs Berntor musste jeder, wer von Süden in die Altstadt Solothurns wollte. 1877 wurde es abgebrochen.
Hier noch eine Aufnahme des Berntors von der anderen Seite
Ansicht der Stadt Solothurn um 1880 von Südwesten her
Diese Postkarte um 1900 zeigt das Steingrubenquartier Rechts ist das «Altweiberhaus», welches 1974 vom Kloster an die Einwohnergemeinde überging. Oberhalb ist der Steinbruch erkennbar.
Im heute noch bestehenden «Sternen» befand sich eine der ersten Brauereien in der Stadt Solothurn.
Die ehemalige Gärtnerei Wyss an der Gärtnerstrasse 21 um 1900
Werfen wir eine Blick in die Stadt: Hier geschäftiges Treiben auf der Hauptgasse um 1900.
Um 1900 gab es beim Bieltor noch keinen Fussgängerdurchgang, wie diese Postkarte zeigt. Dieser wurde erst 1918 gebaut.
So präsentierten sich die Häuser am Kronenplatz um 1880. In der Mitte befindet sich das alte Patrizierhaus der Familie von Vigier, welches 1916 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde.
So sah der fantasievolle Neubau aus. Die Balkone entsprachen aber nicht den geltenden Regeln der Denkmalpflege und wurden bei der Restaurierung 1972 wieder abgebaut.
Krone, Hauptgasse 62 und Jesuitenkirche
Friedhofplatz um 1900 Im kubischen Dachaufbau oben links hatte Apotheker und Naturforscher Josef Anton Pfluger seine Sternwarte eingerichtet. Pfluger war Gründer der Schlangenapotheke.
Vorstadt mit dem Restaurant Rosengarten um 1900
Das Kunstmuseum wurde 1900 eröffnet, 1902 präsentiert sich die gesamte Anlage so.
Das Turnschänzli war als Bastion St.Jean bekannt und wurde 1905 abgebrochen.
Im Jahr des Abrisses: Blick vom Turnschänzli auf die Stadt
Wechseln wir wieder in die Altstadt und schauen uns eine undatierte Aufnahme des St.Ursusbrunnens an
Der St.Mauritius-Brunnen beim Zeughausplatz
Das Hotel Roter Turm
Da ist schon mächtig was los: Blick vom Balkon des Hotels Krone auf den Märet im 1905
Festspiel-Umzug zum 13. Solothurner Kantonalen Gesangfest 1913
Kronenplatz mit St. Ursenkathedrale um 1910
Die Barfüssergasse um 1910
Das Kosciuszkohaus an der Gurzelngasse 12 um zirka 1910 1815 hatte hier der Freiheitsheld Tadeusz Kosciuszko Zuflucht gesucht. 1936 wurde im Haus für ihn ein Museum geschaffen.
Das Café Fédéral vor 1910. Die Front ist noch ebenmässig und der Dachstuhl gebrochen.
1910 wurde das Haus zum Geschäftshaus umgebaut – mit grossen Bogenschaufenstern, einem Erker, Balkonen und einem Dachgiebel. 1976 wurde die Ostfassade weitgehend wieder so rückgebaut, wie sie vor 1910 ausgesehen hatte.
Zurück zu den Anfängen: Seit 2015 ist hier die Brasserie Fédéral zu Hause
Das Rathaus in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts
Der Gerechtigkeitsbrunnen 1929
Das Restaurant Fuchsenhöhle an der Theatergasse musste wegen der Erweiterung des Stadttheaters 1925 weichen.
Der Amthausplatz mit der Hauptbank und dem Burristurm um zirka 1910-20
Der Amthausplatz um 1925 mit Brunnen und dem Amthaus I im Hintergrund
Die Wengibrücke mit der Hauptpost in den 1920er Jahren
Erbaut wurde das Gebäude 1894, abgerissen in den Jahren 1975/76. An seine Stelle kam ein Neubau.
Das Areal des Turnschänzli 1923 beim Start des Ballons Helvetia
1925: Blick von der Rötibrücke auf den Ritterquai mit dem Gaswerk Das Gaswerk wurde 1860 in Betrieb genommen.
Ritterquai 17: Das ehemalige Schützenhaus mit dem Schützenstand auf der Ostseite um 1916
Das Restaurant Wengistein – ursprünglich eine Bierbrauerei – am Eingang der Verenaschlucht.
Das Zetterhaus an der Bielstrasse 39 im Jahr 1925. Ursprünglich war es das Sommerhaus der Familie von Roll. Emil Robert Zetter vermachte es schliesslich der Einwohnergemeinde. 1956/57 wurde es zur Zentralbibliothek umgebaut.
Die Ersparnisskasse kurz vor seinem Abbruch 1930, heute steht an diesem Platz das Amthaus II
Das Chalet wurde zwischen 1860 und 1863 als Wirtshaus Helvetia erbaut. Es gab sogar eine Kegelbahn. Längere Zeit stand das Haus direkt an der Bahnlinie. Als diese verschoben wurde, verlor das Gasthaus Kundschaft. Wegen der Laubsägearbeiten wurde es später «Laubsägelihaus» genannt.
Eine Flugaufnahme der Stadt Solothurn um 1930
Das Bürgerspital wurde zwischen 1926 und 1930 erbaut. Das Foto zeigt den Gebäudekomplex 1931.
Die Badi 1934. Eröffnet worden war sie 1927. Es gab zwei nach Geschlechtern getrennte, kabinengesäumte Bassins. In der Mitte befand sich ein Überwachungsturm sowie Sprunganlagen.
Der Dornacherplatz im Jahr 1935
Der Burrisgraben im Jahr 1941
Die Gurzelngasse mit dem Nordmann
Hauptgasse 12, 14 und 16 vor dem Abbruch 1963
Blick die Friedhofgasse hinauf
Die Schmiedegasse im Jahr 1950
Der Rossmarktplatz um 1950
Der Solothurner Hauptbahnhof im Jahr 1950 Der heutige Westbahnhof war der erste Bahnhof der Stadt Solothurn. Der Hauptbahnhof wurde 1886 fertiggestellt. Im Gleichzug wurden eine Stadterweiterung südlich der Aare vorangetrieben.
1956 war der Bahnhofplatz noch deutlich enger und grüner als heute. Bäume standen an der heutigen Bushaltestelle, die Hotels Métropol (links) und Terminus (rechts) bewirteten Gäste. Das Terminus hatte noch einen Vorgarten.
Das Hotel Métropol an der Dornacherstrasse wurde 1897 erbaut und 1971 abgebrochen.
1955 brannte das Landhaus. Danach wurde es so aufgebaut, wie wir es heute kennen.
Blick auf den südlichen Teil der Altstadt und die Vorstadt
Die Kaffeerösterei Ötterli
Solothurn im Jahr 1965
Das Roamergelände 1965
Altstadt im Jahr 1970
Burristurm und Werkhofstrasse 1970
Der Bahnhof Solothurn um 1970. Da stand das Hotel Métropol noch.
Das 1974 eröffnete Bürgerspital Solothurn
Die Ecke Lagerhaus- und Poststrasse beim Westbahnhof liegt 1975 noch brach.
Das Früchtehaus an der Wengistrasse
Der Amthausplatz in den frühen siebziger Jahren vor dem Parkhausbau.
Der Amthausplatz nach der Umgestaltung im Sommer 1976.
Der Solothurner Hauptbahnhof nach der Restaurierung 1977
Der Solothurner Hauptbahnhof 1992
Solothurn 1979
1980, als die Überbauung Brunnmatt noch nicht farbig war
Voller Autos: Der Dornacherplatz, bevor 2002 das Parkhaus gebaut wurde
1982 war hier noch ein Schlachthaus
Das Gefängnis Schöngrün 1987 mit Fussballplatz
Bahnhof und Blaue Post 1986 Noch stehen die alten Nebengebäude und es gibt es keine Spur vom «Perron 1».
Blick auf die Stadt Solothurn von Westen 1987
1987 war hier die Autophon Aktiengesellschaft untergebracht
CIS-Hallen und Badi 1989. Der Athena-Komplex befindet sich im Bau.
Das Gebiet rund um die Kantonsschule 1989. Zu jenem Zeitpunkt befindet sich die Mensa im Bau. Das Schwimmbad ist in Betrieb.
1992 ist das Schulhaus Brühl noch im Bau
Athena 1992

Wir werfen einen Blick ins Bildarchiv der Stadt Solothurn. Gestartet wird mit der Flösserei auf der Aare in Solothurn – hier vor der St.Georgs-Bastion. Die Bastion stand auf der Altstadtseite nahe der Wengibrücke.

Solothurner Zeitung