Solothurn
Alle Einsprachen zurückgezogen: Erschliessungsarbeiten für Weitblick können beginnen

Im Sommer 2017 orientierte das Stadtbauamt über den Beginn der Arbeiten zur Erschliessung des Gebiets Weitblick. Dabei ging es einerseits um die Oberhofstrasse im südlichen Teil des Areals und anderseits um die Verbindungsachse zwischen der Brühlgraben- und der Gibelinstrasse. Weil die Entsorgung des belasteten Untergrunds im Südteil bis heute nicht abschliessend geregelt werden konnte, wird ab 24. September mit den Vorbelastungsarbeiten im Nordteil gestartet.

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Mit dem Entwicklungskonzept Weitblick kann es jetzt los gehen.

Mit dem Entwicklungskonzept Weitblick kann es jetzt los gehen.

Hanspeter Bärtschi

Basierend auf dem vom Gemeinderat 2015 beschlossenen Entwicklungskonzept Weitblick hat das Stadtbauamt das Baugesuch für die Vorbelastung der Erschliessungsstrasse Nord im Weitblick im November 2017 öffentlich aufgelegt. Während der Auflagefrist dieses Baugesuches gingen drei Einsprachen ein, die im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens behandelt wurden. Alle Einsprecher haben nach erfolgten Einspracheverhandlungen ihre Einsprachen zurückgezogen. Die Baukommission hat das Baugesuch für die Vorbelastungsarbeiten im August 2018 genehmigt.

Diese Vorbelastungsarbeiten sind notwendig, um eine stabile Bodenstruktur sicherzustellen und somit spätere Setzungen in der neuen Erschliessungsstrasse zu vermeiden, erklärt die Stadtverwaltung in einer Medienmitteilung. Gleichzeitig können Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheit respektive das Verhalten des Untergrundes bezüglich Wasser und Belastung gesammelt werden.

Die Arbeiten sehen vor, dass zwischen dem Gibelintunnel im Osten und der Buswendestelle Allmend im Westen des Areals Weitblick eine rund 16,5 m breite, 230 m lange und zirka 2 m hohe Aufschüttung erstellt wird. Die notwendige Dauer der Vorbelastung hängt stark von der Witterung ab – gerechnet wird mit einem Zeitrahmen von rund 40 Wochen.

Die Baustellentransporte erfolgen von Seite der Gibelinstrasse (Ostseite) her. Damit wird gewährleistet, dass die Materialtransporte und Leerfahrten nicht über die Obere Brühlgrabenstrasse geführt werden. (mgt)