Es gibt viele Highlight im Circus go. So auch Greta mit ihren Katzen, die Tiere flitzen durch die Gegend, dass man genau hinschauen muss, um noch mitzubekommen, was sie machen. Oder Lilija und Tatjana am Trapez. Athleten spielen mit dem Feuer, mit Bällen, Gläsern, Tellern und die Clowns sorgen für Lacher. Der Circus GO ist wieder in der Stadt.

Land der Feen und Elfen

Das diesjährige Programm läuft unter dem Namen «Universum Fabula». «Als Gesamtbild wollen wir ein Märchenfeeling rüberbringen», sagt Ursula Limanets, Medienverantwortliche des Circus GO. So werden die Zuschauer in ein Land der Feen, Elfen und Fabelwesen entführt, getreu dem Leitmotiv auf dem Programm: ein Engel mit Isis-Flügeln und orientalischer Kleidung. «Alles steht unter dem Zeichen von europäischen Fabeln und Märchen aus 1001 Nacht.»

Die Artisten des Programms stammen aus Tschechien, Ungarn, der Ukraine oder Moldawien. Zirkusdirektor Dominik Gasser ist gut vernetzt. Auf der Suche nach Talenten reist er regelmässig an das Internationale Zirkus-Festival von Monte-Carlo. Dort versammeln sich Artisten aus aller Welt, die besten werden mit dem goldenen Clown ausgezeichnet.

Auch an Nachwuchsfestivals in Deutschland ist Gasser dabei. «Oft bekommen wir auch E-Mails von interessierten Artisten, die auf ihre Videos auf Youtube hinweisen», sagt Limanets. Traditionell gibt es verschiedene Künstleragenturen, mit denen der Zirkus in Kontakt ist.

Das Restaurant im Zirkus

Neben dem Märchen-Programm und den internationalen Athleten ist es auch die Verpflegung, die den Circus GO zu etwas Besonderem macht. «Unser Chef hat 1990 das Zirkusrestaurant erfunden», weiss Ursula Limanets. Bei ihnen sitze niemand auf Holzbänken, sondern an stufenerhöhten Vierertischen mit Lampen an den Tischen.

Sowohl im Sommer als auch im Winter können die Zuschauer à la carte essen. Allerdings gibt es keine Ess-Pflicht. Wer Lust auf einen Hamburger habe, kann einen bestellen, wer keinen Hunger hat, kann sich auf das Programm konzentrieren. Tickets und Essen werden separat bezahlt. Tradition hat das Fondue chinoise. «Das ist optimal - man kann während zweier Stunden das Programm geniessen und dabei ruhig etwas essen.»

Erstmals auf Augenhöhe

Der Circus GO ist von Mitte Dezember bis Anfang Januar in Solothurn und bietet neben dem eigenen Programm eine Zusammenarbeit mit The Swiss Talent Faqoustic Show sowie einen Gottesdienst an (vgl. Kasten).
Neu ist dieses Jahr, dass die Artisten nicht mehr in einer Manege aus Sägemehl auftreten. «Wir haben zum ersten Mal eine Bühne.»

Die Artisten sind somit auf Augenhöhe mit den Zuschauern. «Das ergibt ein noch besseres Zirkuserlebnis», so Limanets.