Museum Altes Zeughaus
Advent, Advent, die Lunte brennt

Die Fassade des Museums Altes Zeughaus präsentiert sich in den Abend- und Nachtstunden wieder als leuchtender Adventskalender. Die einzelnen Fenster des wehrhistorischen Museums bieten Gelegenheit zum munteren Rätselraten.

Wolfgang Wagmann
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Das Alte Zeughaus präsentiert sich wieder als Adventskalender.

Das Alte Zeughaus präsentiert sich wieder als Adventskalender.

Zur Verfügung gestellt

Soviel wird rasch einmal jenen klar, die das Museum Altes Zeughaus von innen kennen: Es sind Ausstellungsobjekte, oder vielmehr Fragmente von ihnen, die jeden Tag neu und zusätzlich auftauchen. Sicher am einfachsten zu identifizieren ist der Igel des martialischen Morgensterns, etwas schwieriger wird’s beim Luntenschloss einer Flinte, einem Schwertknauf oder den überlappenden Blechteilen eines Harnischs. Und das grössten Rätsel geben die Spitzen eines Helms auf - sie erinnern im Detail an ein weibliches Körperteil, zu dessen Schutz in Eisen geschmiedet.

Verantwortlich für die Bilder ist die Fotografin Nicole Hänni. Sie wollte die Ausstellungsstücke aus einer Nähe fotografieren, die den Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern jeweils verborgen bleibt. Und erzeugt genau damit die Spannung, um was es sich nun wirklich handelt - Hellebarde oder Helm, Pistole oder Panzer?

Die Fotografien von Nicole Hänni werden ab Mitte März 2013 im Museum Altes Zeughaus ausgestellt werden.