Der Start für die Fahrgeschäfte und anderen Schausteller lief wegen des schönen Wetters super. Am dritten Betriebstag ist es zwar bewölkt. Glücklicherweise windet und regnet es aber an diesem Dienstagnachmittag nicht.

«Wenn es nur nicht so ‹hudlet› wie am Montag, denn das wäre gar nicht lustig», meint Monika Marti von den Karussell Betrieben Marti aus Biberist mit einem kritischen Blick gegen Himmel. Seit 45 Jahren ist sie im Fahrgeschäft. Schiessbuden, Tombola, Karussell... Die Liste der Geschäfte, die sie an Rummelplätzen betreute, ist lang. In Solothurn ist sie mit dem Karussell vor Ort. Hauptsächlich werden Kinder bis 10 Jahre befördert. Da muss immer ein Auge auf die «fliegenden» Gäste geworfen werden. «Die Kinder sind unberechenbar.» Da stehe auch gerne einmal eines auf. Dann muss Monika Marti schnell reagieren. Müsste, denn «bis jetzt ist noch nie etwas passiert. Wir haben das im Griff.»

Zu Besuch auf dem Budemäret in Solothurn – Monika Marti weiss, welche Fahrgeschäfte und sonstigen Schausteller da sind

Zu Besuch auf dem Budemäret – Monika Marti weiss, welche Fahrgeschäfte und sonstigen Schausteller da sind

Keinen Renner

Das Fahrgeschäft ist eine Familienangelegenheit für die Biberister. Monika Martis Sohn Patrick trägt die Verantwortung für den «Budemäret» auf dem Dornacherplatz. Seit es in Solothurn so viele Events gebe, sei mehr los auf dem Rummelplatz, meint er.

Präsent sind dieses Jahr auf dem traditionellen Rummel ebenfalls ein Rätscher der Familie Steiger, der Autoscooter der Familie Häseli, der «Skorpion» der Familie Schuler und der Spiegelsalon eines Welschen Schaustellers. Daneben gibt es noch eine Confiserie, wo es Magenbrot und andere süsse Leckereien zu kaufen gibt. Popcorn und Zuckerwatte werden an einem anderen Stand angeboten. Ein Grillstand, eine Schiessbude und das Büchsenwerfen runden das Angebot ab.

Wer hoch hinaus möchte, für den ist der Rätscher sicherlich die richtige Wahl. Schwindelfrei muss man auf jeden Fall sein, denn die Umgebung gibts über Kopf zu betrachten.

Den Renner gebe es nicht, meint Monika Marti. «Es verteilt sich gut. Am Wochenende lief es sicher für alle gut. Das Wetter stimmte, die Leute haben mitgemacht.» Sie hofft auf gutes Wetter für den Rest der Woche und einen guten Erfolg.

Der traditionelle Maimäret lockt noch am 1., 2., sowie am Wochenende vom 5. und 6. Mai. Am 2. Mai laden die Schausteller und Marktfahrer ein zum Familientag. (ldu)