Love and Peace in the air! Unter diesem Motto machte sich die Pfadi St. Urs Solothurn auf den Weg ins Sommerlager in Trans GR, um beim grossen Woodstock Revival dabei zu sein. Nur die besten Bands wurden für das Spektakel ausgewählt, um beim grossen Hippie Festival ihr Talent zum Besten zu geben. Am ersten Abend stellten sich die weltbekannten Bands vom Festival-OK vor. Jedoch schien jede Band das eine oder andere Problem zu haben. Glücklicherweise konnten sie auf die tatkräftige Unterstützung der Pfadis zählen und mussten nichts von ihrem Erfolg einbüssen.

Die Bands und ihre Probleme

Die erste Band, Fufu Sound, hatte zu ihrem grossen Pech ihre Instrumente verloren und hatte deswegen die Wölfe um Hilfe gebeten. Mit vereinter Kraft konnten sie neue Instrumente für die Fufu Sound Band bauen. Der zweiten Band, the Meditating Sound, war leider die Verbindung zur Natur, die ihnen bisher die Inspiration für ihre Lieder geschenkt hatte, abhanden gekommen. So wurden sie von den naturerfahrenen Pfadis auf der Suche nach Inspiration begleitet.

Ebenfalls für Stimmung sorgte Love-Endel, die Band der PTA (PfadiTrotzAllem). Die Love-Endel Musiker hatten sich nämlich zerstritten und harmonierten nicht mehr miteinander. Die vielen Love-and-Peace Workshops auf dem Festivalgelände und die harmonische Unterstützung der PTA TeilnehmerInnen verhalfen den Musikern zuletzt wieder zu alter Stärke und einem guten Band Zusammenhalt.

Für rebellische Töne sorgten Punks, unsere Pios. Ganz nach dem Motto «Fuck the System» hoben sie sich von der Masse ab: Anstatt Musik selbst zu machen, liessen sie die UE Boom Boxen laute Töne anschlagen. Anstatt ihre Zelte auf den Waldboden zu stellen, bauten sie Plattformen in den Bäumen. Und anstatt sich von den Bünzlis einschüchtern zu lassen, flohen sie nicht, sondern bewachten den Lagerplatz.

Wo die Bünzlis auftauchen...

Die Bünzlis – ja auch diese bereiteten den Pfadis auf dem Festivalgelände Schwierigkeiten. Mit Schildern und Pfeifen demonstrierten sie gegen die Festivalbesucher und ihre Love-and-Peace-Vibes und stellten ihnen ein Ultimatum. Bis zum folgenden Tag sollen die Pfadis das Festivalgelände verlassen haben, ansonsten werden die Bünzlis das Festivalgelände räumen.

So machten sich die Pfadis gezwungenermassen bereit für eine zweitägige Wanderung, um vom ganzen Tumult etwas Abstand zu erlangen und eine Lösung für das Bünzli-Problem zu finden. Die Wölfe kehrten mit der erlösenden Idee zurück: Sie hatten Blumen und Kräuter auf ihrer Wanderung gesammelt und machten den Vorschlag, diese in einen Freundschaftstee zu mischen. Dieser sollte dann den Bünzlis eingeflösst werden.

Gesagt – getan. Die Pfadis erspielten in einer Olympiade die fehlenden Kräuter für den Freundschaftstee. Doch die letzte und wichtigste Zutat fehlte noch: die Freundschaft. In einer Abendaktivität beschäftigten sich die Pfadis nun eingehend mit dem Thema Freundschaft und tauschten sich darüber aus, wie Freundschaften ihr Leben prägen. Mithilfe des Freundschaftstees konnte nun zusammen mit den nicht mehr so bünzligen Bünzlis das grosse Woodstock Revival Festival gefeiert werden.

Der Höhepunkt des Abends

Eines der Highlights der spektakulären Shownight war der Song der Fufu Sound Band der Wölfe, der über das Lagerleben in Trans und seine damit verbundenen Schwierigkeiten erzählte. Lo & Leduc müssen sich von jetzt an warm anziehen.

«Mir lüte jede Tag dr Frou vom Poschti aa, und möchte e Verbindig ha. Wär muess de so viu Büss uf Trans ha, derbi chönnt me z’ Fuess ga, So wie mir am Mittwuch Mittag, dass mir id Badi hei chönne ga. 081 heisi gseit, Trans sig schön heisi gseit, D Reis isch lang, heisi gseit. Mir frage wenn dr Bus fahrt. Nie nie nie heisi gseit. Nie nie.»

In der ganzen Euphorie des grossen Abends wurde der Freundschaftstee literweise getrunken. Zum grossen Schock der Pfadis war dieser jedoch bald aus und die Bünzlis begannen wieder unangenehm zu werden. Diesem Problem werden sich die Pfadis nun in der zweiten Sola-Woche widmen. Stay tuned and peace out!