Die Nordwestschweizer Bio-Bauern setzen ihr Thema «Wasser» an der HESO konsequent um: Vier Wasserbüffel grasen nun im Schanzengraben neben dem Streichelzoo. Die robusten, anpassungsfähigen Rinder sind «anspruchslos in Bezug auf Futter und Haltung, Die Büffelmilch ist dagegen von hoher Qualität – das alles passt gut zu den Grundsätzen des Bio-Landbaus», betont Rosmarie Eichenberger vom HESO- Team.

Auch das Fleisch der in Italien wegen des Büffel-Mozarellas verbreiteten Wasserbüffel ist wertvoll, enthält es doch im Vergleich zum Rindfleisch einen höheren Mineral- und Vitamingehalt sowie rund 40 Prozent weniger Cholesterin und 55 Prozent weniger Kalorien.

Ausgeliehene Tiere

Die zwei Kühe und zwei Kälber sind nur ausgeliehen. Peter Schaffer in Mellingen (AG) hält sich am Klingnauer Stausee ein Dutzend Büffel, die ein sieben Hektaren grosses Naturschutzgebiet von Pro Natura Aargau beweiden und so die Tümpel- und Teichlandschaft am Verlanden hindern.

An der HESO zeigen die Bio-Bauern zum Thema Wasser auch die Betriebszweige Bio-Fischzucht und die Nutzung der Wasserkraft zum Mahlen von Mehl. Zudem ist ein Vergleich zwischen drei Wassersorten möglich: Bio-Bauer Herbert Schluep: «Mir hat das Solothurner Hahnenwasser am besten geschmeckt.» (ww)