Solothurn

920 Harleys am HESO-Abschluss — «Do stoht aber vüu Gäud ume!»

Eine chromglitzernde Harley-Karawane von rekordverdächtiger Länge eroberte die Region Solothurn zum HESO-Abschluss.

«An einer HESO-OK-Sitzung in Schernelz am Bielersee hatten wir die Idee für einen Harley-Treff.» Beat Herzig, im HESO-OK auch Mr. Harley genannt, erinnert sich noch gut an jenen Sommertag vor 20 Jahren. «Alle die beim ersten Mal dabei waren, wurden nun zu einem Apéro« eingeladen.»

Unter den damals gut 100 Harley-Piloten ist auch der Solothurner Anwalt Jean-Claude Cattin. «Der Harley-Treff macht immer noch Spass» - auch wenn die HESO-Biker-Familie schon die Tausender-Grenze anpeilt. «Wir machen keine Werbung mehr», hatte Beat Herzig angekündigt – es braucht sie nicht. Denn erstmals waren 920 Harleys in langen Reihen bis auch auf den Klosterplatz hinunter abgestellt. Oder wie ein Kiebitz zum anderen meint: «Do stoht aber vüu Gäud ume.»

Zum Saisonschluss noch nach Solothurn

«Bei diesem Wetter ist klar, die kommen alle nach Solothurn. Von Interlaken und Luzern fahren sie aus, denn heute ist für die meisten Saisonschluss», gibt sich vor dem Mittag Markus Gilgen vom OK fast etwas sorgenvoll. Denn an den Kreuzungen, gesichert von 42 Streckenposten und der Polizei könnten während des Charity Rides durch die Region Wartezeiten von bis zu einer halben Stunde entstehen, so seine Befürchtung.

Doch abends meldet dann Gilgen: «Alles ist tipp top gelaufen.» Dank Mitfahr-Gelegenheiten kamen 2000 Franken für die Gassenküche und HeimArt zusammen. Der Tagessieg für die schönste Maschine ging an Martin Büchler aus Grenchen mit seiner zweijährigen Harley-Davidson XL 48, zum schönsten Oldie wurde eine 1947er Harley Knuckle-Head im Besitz von Peter Unkel aus Muri bei Bern gekürt.

20. Harley-Treff in Solothurn

20. Harley-Treff in Solothurn

Am Morgen werden die Harley Davidsons vor den Toren der Stadt und neben der St.-Ursenkathedrale präsentiert. Am Nachmittag gibts einen Ride-out.

Meistgesehen

Artboard 1