Solothurn
87 Prozent Ja-Stimmen: Bahn frei für die Sanierung der Schulanlage Vorstadt

87 Prozent der Abstimmenden in der Stadt Solothurn sagten Ja zur Sanierung und zum Erweiterungsbau. Die Baukosten für das gesamte Projekt werden auf 16,1 Millionen Franken beziffert.

Fabio Vonarburg
Merken
Drucken
Teilen
Die Schulanlage Vorstadt ist sanierungsbedürftig.

Die Schulanlage Vorstadt ist sanierungsbedürftig.

Fabio Vonarburg

Einige Schulhäuser der Stadt Solothurn haben Sanierungsbedarf. Die Schulanlage Vorstadt ist keine Ausnahme und wird jetzt als Nächstes erneuert. Die Mehrheit der Stimmberechtigten, die an der Abstimmung vom Sonntag ihre Stimme abgaben, bewilligte deutlich den Kredit in der Höhe von 15,2 Mio. Franken für die Gesamtsanierung der Schulanlage Vorstadt und für den Erweiterungsbau Dreifach kindergarten. 5149 Ja- standen 756 Nein-Stimmen gegenüber. Die Zustimmung betrug somit starke 87 Prozent. Dies bei einer Stimmbeteiligung bei dieser Vorlage von 52,7 Prozent.

Somit beginnen im Frühling die Arbeiten, die in mehreren Etappen erfolgen und bis im Herbst 2024 abgeschlossen sein sollen. Dank dieser Etappierung kann der Schulbetrieb aufrechterhalten werden, wobei während der Sanierung des Schultrakts (2. Bauetappe) vier Klassen den Erweiterungsbau als Provisorium nutzen und zudem zwei Klassen im Schulhaus Brühl unterrichtet werden.

Das Projekt im Detail
9 Bilder

Das Projekt im Detail

zvg

Schlechter Gebäudezustand erfordert Sanierung

Die Baukosten für das Projekt werden auf 16,1 Millionen Franken veranschlagt. Davon wurden Kredite in der Höhe von 900'000 Franken bereits früher bewilligt. Zudem konnte aus den Überschüssen der letzten Jahre eine Vorfinanzierung in der Höhe von 10 Millionen Franken gebildet werden.

Der Gesamtsanierung wurde durch den schlechten Gebäudezustand nötig. Zudem erfüllt die Schulanlage nicht mehr die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Brandschutz und Erdbebensicherheit. Mit dem Erweiterungsbau Kindergarten kann auf die Sanierung der Kindergärten Dreibeinskreuz und Wassergasse verzichtet werden. Diese zu sanieren, macht gemäss der Stadt wirtschaftlich keinen Sinn.