Einmal mehr werden die freundschaftliche Bande Solothurns zur deutschen Partnerstadt Heilbronn gestärkt. Im Rahmen der Bundesgartenschau Buga, die derzeit in der Stadt am Neckar stattfindet, ist die Stadt Solothurn als Gast eingeladen.

Am Wochenende wurde der Stadt für eine kulturelle Woche eingeläutet: So fand an der Buga ein Partnerschaftsabend mit Stadtpräsident Kurt Fluri, den meisten Verwaltungsleitern, rund der Hälfte des Gemeinderats und weiteren Gästen statt. Dabei wurde in Erinnerung an die Suppenküche, die in den Zwanzigern von Solothurn für notleidende Heilbronner eingerichtet worden war, Solothurner Wysüppli ausgeschenkt.

Ein Blickfang mit traurigem und denkwürdigem Hintergrund bildete zudem eine Lichtinstallation des «Landart»-Künstlers Ulrich Studer unter dem Titel «Denn keiner trägt das Leben allein.» 6500 Kerzen säumten in diesem Zusammenhang am Freitagabend die Ausstellungsanlage. «Meine Projektidee nimmt Bezug zur Geschichte dieses Ortes am Neckar und der Stadt Heilbronn», erklärte Studer selbst. Und so bildeten die 6500 während einer Bombardierung 1944 getöteten Heilbronner den historischen Hintergrund der Aktion.

Zwar brannten die Kerzen am Freitagabend wegen eines aufziehenden Gewitters nur kurze Zeit. Am Samstag wurde die Installation aber erneut zum Leuchten gebracht und stiessen auf einige Beachtung. Finanziert wurde die Installation durch die Stadt Solothurn und die Sankt-Lukas-Bruderschaft Solothurn. (mgt/ak)