Solothurn
4000 Solothurner wollten das Bürgerspital einmal von innen sehen

4000 Personen machten heute Samstag einen Abstecher ins Bürgerspital Solothurn. Es lockte der Tag der offenen Tür. Auf einem Rundgang mit Posten konnten die Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulisse werfen.

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Einmal operieren bitte: Tag der offenen Tür im Bürgerspital Solothurn

Einmal operieren bitte: Tag der offenen Tür im Bürgerspital Solothurn

Zur Verfügung gestellt

Es gab tausende von Fragen und ebenso viele Antworten. Am Tag der offenen Tür des Bürgerspitals Solothurn konnten Besucherinnen und Besucher beispielsweise miterleben, wie Anästhesisten vorgehen, wenn jemand operiert wird, welche Instrumente zum Einsatz kommen und wie gut Patienten bei einer Operation überwacht und betreut werden.

Zahlreiche Besucher lockte auch eine Unfallübung des Rettungsdienstes zusammen mit der Feuerwehr Stadt Solothurn auf einem Aussenplatz des Bürgerspitals.

Blutbilder interpretieren

Im Labor lernten Besucher desweitern, wie Blutbilder zu interpretieren sind oder liessen sich von fachkundiger Seite erklären, wie künstliche Gelenke eingesetzt werden.

Aber auch die Frauenklinik, die Intensivstation, der Notfall, das Qualitätsmanagement, Ernährungsberatung oder die gesamte Rehabilitation von der Physiotherapie über die Logopädie bis hin zur Pflege oder Ergotherapie wurden vorgestellt. Und überall konnten Besucher auch gleich selbst ausprobieren, wie das geht. So etwa, wie jemand wiederbelebt wird oder mit welchen Instrumenten die sogenannte Schlüssellochchirurgie ausgeübt wird.

2000 Portionen Älplermagronen

Der Direktor des Bürgerspitals Solothurn, Christian Pfammatter, war über den Aufmarsch erfreut. «Es ist schön zu sehen, wie wichtig der Bevölkerung ihr Spital ist und wie gross das Interesse am Spitalbetrieb ist», sagte er.

Am meisten zu tun hatten an diesem Tag aber die Angestellten des Spital-Restaurants. Über 2000 Teller Älplermagronen haben sie serviert. (rsn)