Solothurn
30-Jähriger bedroht Mann mit Schusswaffe und verschanzt sich dann in Wohnung

Sonntagnacht hat in Solothurn ein 30-Jähriger einen Passanten mit einer Waffe bedroht. Danach verschanzte er sich in seiner Wohnung. Erst am frühen Morgen hat er sich der Polizei ergeben.

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Der Passant wurde beim Müllerhof vom Bewaffneten bedroht. (Archiv)

Der Passant wurde beim Müllerhof vom Bewaffneten bedroht. (Archiv)

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Kurz vor 2 Uhr meldete sich ein Mann bei der Alarmzentrale und teilte mit, dass er soeben von einem Unbekannten mit einer Schusswaffe bedroht wurde.

Wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilt, war er zu Fuss auf der St. Niklausstrasse unterwegs und wurde im Bereich des «Müllerhofs» durch den Unbekannten angesprochen und bedroht. Er blieb unverletzt.

Der Täter ging danach in seine Wohnung, die sich in der Nähe des «Müllerhofs» befindet.

Drei Polizeipatrouillen rückten vor Ort aus und versuchten, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen.

Dieser habe jedoch nicht auf die Anweisungen der Polizei reagiert. Erst nach mehrmaligen Kontaktversuchen konnte der Mann, ein 30-jähriger Schweizer, angehalten und vorläufig festgenommen werden. «Er hat gegen 5.30 Uhr die Tür aufgemacht und sich ergeben», wie Kapo-Mediensprecherin Thalia Mosimann auf Anfrage sagt.

Die genauen Umstände des Vorfalls und die Hintergründe sind Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

Nebst den drei Polizeipatrouillen waren auch Spezialeinheiten im Einsatz. (ldu)

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