Solothurn
274 Drahtesel verkauft – IG Velo hatte viel zu wenige Verträge vorbereitet

Dass Gebrauchtvelos nach wie vor hoch im Kurs stehen, bewies die Velobörse in der Stadt Solothurn. 274 Velos wechselten den Besitzer.

Katharina Arni-Howald
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Grosser Andrang an der Velobörse in Solothurn.
17 Bilder
An der Velobörse wird auch Kaffee und Kuchen verkauft.
Viele Velos suchen noch einen neuen Besitzer.
Sind die Reifen auch vollgepumpt?
Mit den neuen Velos bereit für ein Wettrennen.
Eindrücke von der Velobörse Solothurn
Eindrücke von der Velobörse Solothurn
Eindrücke von der Velobörse Solothurn
Eindrücke von der Velobörse Solothurn
Eindrücke von der Velobörse Solothurn
Eindrücke von der Velobörse Solothurn
Auch für die Kleinen ist immer etwas dabei.
Und lässt sie vor Glück erstrahlen.
Das neue Velo zaubert der Käuferin ein Lächeln aufs Gesicht.
Velobörse Solothurn
Eindrücke von der Velobörse Solothurn
Eindrücke von der Velobörse Solothurn

Grosser Andrang an der Velobörse in Solothurn.

Hansjörg Sahli

Wenn die Frühlingsgefühle erwachen, steigt auch die Lust, das Fahrrad fit zu machen und sich auf den Sattel zu schwingen und loszufahren. Wenn das alte nicht mehr taugt, stehen Velofahrer jedes Jahr wieder vor dem gleichen Dilemma: Lohnt sich eine Neuanschaffung oder genügt vielleicht nicht auch eine Occasion? Immer mehr Leute entscheiden sich für die zweite Variante, denn mit dem Frühling werden auch die Velodiebe oder Randalierer wach und holen sich ihre Beute, wo immer sie können.

Der Trend zu gebrauchten Fahrrädern ist auch in diesem Jahr steigend. Dies bestätigte die IG Velo, die seit Jahren Anfang April vor der Berufsschule eine Velobörse durchführt – mit Erfolg.

«Richtiggehend überrannt»

Bereits um 11 Uhr lichteten sich die Reihen und Barbara Wyss, die für die Annahme zuständig war, freute sich: «Wir wurden richtiggehend überrannt und merkten rasch, dass wir viel zu wenig Verträge vorbereitet hatten.» Insgesamt wechselten bei einer Annahme von 460 Velos 274 den Besitzer. Der Umsatz belief sich auf 49 861 Franken, wovon 42 633 Franken an die Verkäufer gingen. Der Rest floss in die Kasse der Veranstalterin.

Für viele wurde die Wahl auch in diesem Jahr zur Qual. «Sollen wir nun dieses oder doch das andere nehmen», fragte ein Vater sein Töchterchen, das eine Vorliebe für Rosarot hatte. Nicht nur für ihn, sondern auch für die anderen Käuferinnen und Käufer war das Preis-Leistungs-Verhältnis ein wichtiger Faktor.