Coronavirus

27 Prozent weniger Besucher: Es war ein schwaches Jahr für das Freibad Solothurn

Das Freibad war in diesem Jahr nur für 106 Tage offen. (Symbolbild)

Das Freibad war in diesem Jahr nur für 106 Tage offen. (Symbolbild)

Am 19. September schloss das Freibad Solothurn die diesjährige Saison ab. Nun liegen die Zahlen vor.

Wie erwartet war die Badi Saison dieses Jahr im Vergleich zu den drei vorgängigen Jahren schlecht. Das Freibad war gemäss der städtischen Statistik nur für 106 Tage offen. In einem normalen Jahr ohne Lockdown ist die Badeanstalt 127 Tage offen.

Doch auch an den offenen Tagen kamen dieses Jahr deutlich weniger Leute. So konnte nur 3'850 Eintritte als höchste Tagesfrequenz verzeichnet werden. Letztes Jahr kamen 6'770 an einem Tag in die Badi. Über die gesamte Saison gesehen kamen 105'526 Badenden. Das sind 27 Prozent weniger zum letzten Jahr, als 144'627 Besuche registriert wurden.

Dies hat selbstredend finanzielle Auswirkungen. So sind dieses Jahr rund 363'370 Franken mit Eintritten eingenommen worden. Das sind nicht nur Einzeleintritte, sondern auch 10er-Abonnemente und Saisonabonnemente. Das sind rund 153'000 Franken weniger als letztes Jahr. Der grösste Einbruch gab es aber bei den Vermietungen. Da war aber nicht die fehlende Nachfrage, sondern das fehlende Angebot ausschlaggebend. So konnten wegen Corona nur Sonnenschirme vermietet werden, was dazu führte, dass 64 Prozent weniger in die Kasse floss als im Vorjahr. Dieses Jahr wurden nämlich nur 2'142 Franken eingenommen, im letzten Jahr waren es rund 6'000 Franken. (jfr)

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