Solothurn
22-Jährige tot wegen defekter Ölheizung: Es war ein tragischer Unfall

Am 13. Dezember 2010 starb eine 22-Jährige in Solothurn an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Niemand trägt die Schuld am Unfall, kommt die Solothurner Staatsanwaltschaft jetzt zum Schluss. Es sei ein tragischer Unfall gewesen.

Drucken
Teilen
 In diesem Haus starb die junge Frau. Bilder: Newspictures.
3 Bilder
Kohlenmonoxidvergiftung: In diesem Haus starb die junge Frau
 Der Eingang zum Haus.

In diesem Haus starb die junge Frau. Bilder: Newspictures.

Es war die erste Nacht, die die 22-Jährige Maria im neu renovierten Haus ihrer Eltern am Tannenweg verbrachte. Doch die junge Frau wachte nicht mehr auf. Eine defekte Ölheizung führte dazu, dass Kohlenmonoxid austrat. Maria starb an einer Vergiftung (wir berichteten). Ihr Freund, der neben ihr schlief, hatte Glück. Er überlebte und erlitt lediglich eine leichte Vergiftung.

Im letzten Jahr erstattete die Familie von Maria Strafanzeige. Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung mittlerweile abgeschlossen, wie «Blick» berichtet. Der Tod der 22-Jährigen sei ein tragischer Unfall gewesen, schliesst die Staatsanwaltschaft. «Im Rahmen der Strafuntersuchung konnte niemandem ein strafbares Verhalten nachgewiesen werden», sagt die stellvertretende Oberstaatsanwältin Sabine Husi der Zeitung. (ldu)

Aktuelle Nachrichten