Heso
2000 bis 4000 Berliner gehen pro Tag über die Theke der Heso-Becke

Die Heso-Becke im Zelt neben der Reithalle bieten allerlei Köstlichkeiten an. Am Berühmtesten sind jedoch die Berliner. Pro Tag bereiten die Bäckerinnen und Bäcker am Stand zwischen 2000 und 4000 Stück frisch zu.

Lea Durrer
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Eine Heso ohne Berliner, kaum vorzustellen. Je nach Tageszeit stauen sich die Reihen vor dem Stand der Heso-Becke. Jeder will einen Berliner, oder auch mehr. Da fragen die Verkäuferinnen schon einmal: «Wer will keinen Berliner?» Nur selten meldet sich wer.

Grund genug, sich nicht immer vor dem Stand in die Reihen zu stellen, sondern einmal in die Bäckerstube zu schauen. Wie werden die süssen und allerseits beliebten Heso-Berliner gemacht?

Als erstes braucht es einmal einen Teig, der unter anderem Mehl, Zucker und Eier beinhaltet. Die schwere Arbeit des Knetens übernimmt auch an der Heso eine Teigmaschine. Schön geschmeidig wird dieser danach von den diensthabenden Bäckerinnen und Bäcker ausgerollt.

 Die Teigmaschine mischt den Berliner-Teig
11 Bilder
 Diese Maschine portioniert die Berliner
 Die Berliner-Teiglinge sind parat
 Im Backschrank müssen die Teiglinge ca 40 Minuten aufgehen
 Danach haben sie an Volumen zugelegt und können ausgebacken werden
 Im heissen Oel brutzeln die Berliner 8 Minuten lang
 Martina nimmt die fertig gebackenen Berliner aus der Fritteuse
So entstehen die Heso-Berliner
 Die Berliner können nun mit Konfitüre gefüllt und mit Puderzucker bestäubt werden
 Die fertigen Berliner können nun verkauft werden
 Sarah, Martina und Adriana backen nebst den Berlinern auch Vanille-Cornets, Heso-Brot und Zopf

Die Teigmaschine mischt den Berliner-Teig

Lea Durrer

Jeder Berliner sollte gleich gross sein. Das Portionieren der Teiglinge übernimmt wieder eine Maschine, die nach nur wenigen Sekunden kleine Teig-Kugeln ausspuckt. «Damit die Teiglinge später nicht am Blech kleben, mehlen wir sie ein, bevor wir sie aufs Blech legen», erklärt Bäckerin Martina.

Zuerst ruhen, dann backen

Jeweils 48 Teiglinge verschwinden dann auf einem Blech im so genannten Backschrank, wo sie für ungefähr 40 Minuten aufgehen. Danach ruft das Bad im heissen Fett. Ganze acht Minuten dauert es, bis ein Berliner seine schöne, braun-goldene Farbe angenommen hat. Acht Minuten, in denen das Gebäck drei Mal automatisch gewendet wird. Die Berliner sollen ja gleichmässig frittiert werden.

Einmal fertig ausgebacken, kommen sie an die Füllstation, wo sie im Akkord mit Konfitüre gefüllt werden. Als letzten Arbeitsschritt wird dann Puderzucker darüber gestäubt. Et voilá! Die Heso-Berliner können die Besucher glücklich machen.

So können pro Tag schon mal zwischen 2'000 und 4'000 Berliner an den Mann bzw. an die Frau gebracht werden. Viel Arbeit für das Team der Heso-Becke. Ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Berliner träumen?

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