Tragischer Arbeitsunfall heute Dienstagabend beim Eckhaus an der Bielstrasse und Werkhofstrasse: Eine von einem Putzinstitut beschäftigte Frau entfernte Laub vor der Hausfassade, wobei die Abdeckung eines Lichtschachts entfernt war. Durch noch nicht abgeklärte Umstände stürzte die 20-Jährige gegen 16 Uhr rund 9,5 Meter tief in den Schacht, wobei sie noch einen Laubfänger durchbrach.

Schwierige Bergung

Sie musste von einem Grossaufgebot von Rega, SAC, Sanität, Feuerwehr und Polizei geborgen werden. Die Art der Verletzungen gebot offenbar grösste Vor- und Umsicht bei der Rettung des Opfers, das vorerst in eine auf der Werkhofstrasse wartende Ambulanz getragen wurde. Von dort fuhr das Sanitätsfahrzeug zum nahen Amtshausplatz, wo nochmals mehrere Minuten verstrichen, bis die stets ansprechbare Frau abgeschirmt vor den zahlreichen Schaulustigen in den wartenden Rega-Helikopter überführt werden konnte.

Dabei wurde der als Öv-Drehscheibe bekannte Platz mitten im abendlichen Berufsverkehr von den Einsatzkräften völlig frei gehalten, bis kurz vor 18 Uhr der Helikopter Richtung Spital abhob.

Und ein Verkehrschaos

Schon kurz nach dem Eintreffen der Bergungskräfte war es in Solothurn zu grösseren Staus und Verkehrsbehinderungen gekommen, da die eine Spur der Werkhof- und Bielstrasse Richtung Grenchen durch den Einsatz zwei Stunden lang blockiert war. (ww)