Polen übt auf Schweizer Unternehmen schon länger eine grosse Anziehungskraft aus. Das Land bietet ausländischen Firmen ein gutes Investitionsklima und verfügt über professionelle Anlaufstellen für potentielle Interessenten. Viele Firmen sind bereits seit längerem in Polen aktiv. Gemäss Jaroslaw Starzyk, dem polnischen Botschafter in der Schweiz, schufen Schweizer Unternehmen bereits rund 40‘000 Arbeitsplätze in seinem Land, das unter Schweizer Managern ein sehr positives Image geniesst.

Solothurn pflegt mit seiner Städtepartnerschaft mit Krakau dieses positive Bild schon längere Zeit, besteht diese Partnerschaft doch schon seit dem 6. November 1990. Mittlerweile ist es für den Solothurner Gemeinderat und die Stadtverwaltung zur Tradition geworden, Krakau mindestens alle vier Jahre am Ende einer Legislaturperiode zu besuchen.

Die Reise wird jeweils von der Stadtkanzlei organisiert. Die Kosten übernehmen aber die Teilnehmenden selbst.

Empfang im Stadthaus von Krakau

Neben dem kulturellen und historischen Besuchsprogramm steht jeweils auch eine Einladung in das Stadthaus von Krakau auf dem Programm. Dieses Jahr wurde die Delegation aus Solothurn dort von Frau Elżbieta Koterba, stellvertretende Präsidentin der Stadt Krakau, und Herrn Sławomir Pietrzyk, Vizevorsitzender des Krakauer Stadtparlaments, empfangen.

Ebenfalls anwesend waren die Direktorin des Städtischen Zentrums für Sozailhilfe, der Direktor des Historischen Museums, der Hauptarchitekt der Stadt Krakau, ein Vertreter des Gemeinderats und Frau Malgorzata Dąbrowa - Kostka von der Krakauer Oper. Diese hatte den Besucherin-nen und Besuchern aus der Schweiz bereits am Ankunftstag die neue Oper von Krakau gezeigt. (egs)