Märet-Fescht
175 Stände haben die Stadt in Beschlag genommen

Zumindest wettermässig gab es am Auftakt zum dreitägigen Fest-Marathon überhaupt nichts zu mäkeln. In den Festbeizli und an den Marktständen in der Solothurner Altstadt herrschte bereits am Freitag reger Betrieb.

Wolfgang Wagmann
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Auftakt zum Märet-Fescht Solothurn
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Chuchilade trifft auf Pasta Angelo
Vom Märet-Schlaf des Gerechten übermannt
Damit es nicht zum Friedhof der Kuscheltiere kommt
Wer suchet, der findet
Die Kronen-Bar setzt auf Flower-Power
Grilleur Jürg Räz im Bann der Honolulu-Spiesse
Ob Barock oder VIP - Hauptsache Bar
Eine Pfeffermühle gefällig
Feststimmung in der VIP-Lounge der Narrenzunft Honolulu
Heisse Hunde oder Affen am Söilimäret
Die Auswahl am Trödlermaeret ist riesig
Markus Leuenberger, André Hess, Alois Studer und Ober-Ober Max Kaeser vom Hauptgassleist gönnen sich ein Bierchen an ihrem Stand
Nippes am Stand des Domchors St. Ursen
Am Märet-Fescht gibt es nichts was es nicht gibt
Das Märet-Fescht-OK mit (v.l.) Pascal Walter, Roger Schmid, OK-Chef Marco Lupi, Thomas Schnetz, Victoria Maurer, Georg Kaufmann
Am Samstag gibts bei der az Solothurner Zeitung am Kronenplatz Zuckerwatte
Am Stand des Domchors St. Ursen
ZUr Abwechslung wird halt ein Kreuzworträtsel gelöst
Es gibt viel zu sehen in Solothurn
Ihnen ist das Märet-Fescht heilig

Auftakt zum Märet-Fescht Solothurn

Wolfgang Wagmann

«Nein, bis jetzt habe ich erst drei Kilometer zurückgelegt.» OK-Chef Marco Lupi lacht und deutet auf den Schritt- und Kilometerzähler am Gurt. «15 sind es letztes Jahr bis zum Schluss gewesen», ergänzt OK-Kollege Pascal Walter.

Aber immerhin, das Märet-Fescht 2012 ist eingerichtet, alle 175 Aussteller und Bar-Betreiber haben ihr Plätzchen gefunden. Was gar nicht so einfach war. «Durch die Baustellen ist alles spannender geworden.» Und das dürfte auch nächstes Jahr nicht viel besser werden, denkt man an den Umbau des Hotels Krone. Dort fehlt weiterhin auf dem Kronenplatz die Handballer-Bar auf der St.-Ursentreppe wie die ganzen 3 mal 11 Stufen dahinter - Baustelle.

Eng ists auch vorne am Märetplatz, aber dort ist wenigstens ein Ende der Bauerei absehbar. Durch den Verzicht der Handballer, wie letztes Jahr glück- und umsatzlos vor der Gewerbeschule in der Vorstadt aufzutreten, konnten Lupi und Co. den Sicherheitsaufwand etwas reduzieren - «doch an ihr wird nicht gespart», verweist der OK-Chef auf das immer noch respektable Aufgebot an Sanität, Feuerwehr und Polizei für zwei reibungslose Nächte in der Festhütte Solothurn.

Auch die Vorverlegung um eine Woche wegen der TCS-Delegiertenversammlung in sieben Tagen hat sich für Lupi ausgezahlt: Die Sonne strahlt vom Himmel. «Bis jetzt haben wir wirklich Glück gehabt» - wenn es denn trotz Gewitterwarnung dabei bleibt.

Wo bleibt das Gewerbe?

In den Festbeizli der Fasnachtszünfte herrschte am Freitag schon mittags Hochbetrieb. Auffallend dieses Jahr: Mehr denn je säumen Profi-Marktfahrer von weither mit Modeschmuck und sonstigem Firlefanz das «Ypsilon» an der Gurzeln- und Hauptgasse. Einheimische Geschäftleute, die noch vor dem eigenen Geschäft einen Stand betreiben, sind die absolute Ausnahme geworden.

Und so ist ein gewisser Unmut bei den Samstags-Marktfahrern, die in der Gemüse-Hauptsaison auch am Samstag nur noch ein reduziertes Platzangebot in der Altstadt haben, durchaus nachvollziehbar. «Wir haben mit der IG Märet auch schon Varianten (wie die Vorstadt/Kreuzacker) diskutiert und vorgeschlagen, fanden aber keine Zustimmung», muss Marco Lupi einräumen.

Im Reich der Ansichtskarten

Umso sympathischer der Auftritt der Antiquare und Trödler zwischen dem Kronenplatz und Baseltor. Darunter auch einheimische Routiniers wie Peter «Beppo» Wälchli, der rund 2000 alte Ansichtskarten feilbietet. Den wahren Schatz lässt er allerdings zu Hause: Seine private Sammlung von 4000 Ansichtskarten zur Region Solothurn, ab 1880 bis in die sechziger Jahre.

Gleich zwei Stände, einen Tisch und den ganzen «Rank» um den Mosesbrunnen belegt der Domchor St. Ursen. Monica Schubiger und Marlies Emch, die Leiterin des 30-köpfigen Märet-Teams, haben alle Hände voll zu tun. «Der halbe Domchor hilft in Vierstunden-Schichten zu je sechs Frauen mit.»

Der Fundus an flohmäret-tauglichen Objekten ist riesig, «wir nehmen fast gar nichts mehr Neues dazu», erklärt Monica Schubiger. Nach dem Superumsatz im Vorjahr gibts jetzt den Nippes zu reduzierten Preisen, für das dreitägige Sing-Wochenende des Domchors sollte der Erlös aber allemal reichen.

Das war die Playback-Show am Märet-Fescht 201.

Kevin Buck aus Egerkingen mit einem Song von LMFAO
28 Bilder
Mini Playback-Show
Mini Playback-Show
Mini Playback-Show
Silas Kern aus Wikon mit dem einem Song von Elvis Presley
Laura Peier aus Balsthal mit einem Song von Katy Perry
Elena Walter aus Ramiswil mit einem Song von Alexandra Stan
Kevin Buck aus Egerkingen mit einem Song von LMFAO
Melih Sen aus Langendorf mit einem Song von Celo und Abdi
Mini Playback-Show
Melih Sen aus Langendorf mit einem Song von Celo und Abdi
Laura Peier aus Balsthal mit einem Song von Katy Perry
Lorenzo Demirboga aus Solothurn mit einem Song von DJ Antoine
Mini Playback-Show
Victoria Risler aus Koppigen mit einem Song von Rihanna_ Gewinnerin Kategorie 13-16 J
Lorenzo Demirboga aus Solothurn mit einem Song von DJ Antoine
Siegerin Kategorie 13-16 J Victoria Risler aus Koppigenund Sieger Kategorie 6-12 J Kevin Buck aus Egerkingen
Deniz Sen aus Langendorf mit einem Song von Bruno Mars
Deniz Sen aus Langendorf mit einem Song von Bruno Mars
Victoria Risler aus Koppigen mit einem Song von Rihanna_ Gewinnerin Kategorie 13-16 J
Deniz Sen aus Langendorf mit einem Song von Bruno Mars
Sabrina Altermatt aus Solothurn mit einem Song von Michel Telo
Victoria Risler aus Koppigen mit einem Song von Rihanna_ Gewinnerin Kategorie 13-16 J
Elena Walter aus Ramiswil mit einem Song von Alexandra Stan
Sabrina Altermatt aus Solothurn mit einem Song von Michel Telo
Cold Hip Hop Chix aus Britnau mit einem Song von DJ Antoine
Silas Kern aus Wikon mit dem einem Song von Elvis Presley
Laura Peier aus Balsthal mit einem Song von Katy Perry

Kevin Buck aus Egerkingen mit einem Song von LMFAO