Solothurn
130 Kinder stossen mit Sirup auf das Ferienpass-Jubiläum an

Rund 130 Kinder feierten am Mittwochnachmittag zum 40-Jahr-Jubiläum des Ferienpass Solothurn in der Reithalle mit.

Andreas Kaufmann
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Spielnachmittag zu 40 Jahre Solothurner Ferienpass
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Spielnachmittag zu 40 Jahre Solothurner Ferienpass
Ferienpass Anlass
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Spielnachmittag zu 40 Jahre Solothurner Ferienpass

Thomas Ulrich

Kinderlachen, wo wenige Stunden zuvor das WM-Ende der Schweizer Nati betrauert wurde. Für einen Nachmittag lang herrschte am Mittwoch nicht König Fussball in der Reithalle. Vielmehr wurde den Fans des Ferienpasses der Teppich ausgerollt. Zum 40-Jahr-Jubiläum lud der zehnköpfige Vorstand mitsamt aus Familienmitgliedern rekrutierten Helfershelfern zum Plauschnachmittag mit Zvieri und Sirup und einem magischen Auftritt von Zauberer Ricky Sieber, der den kleinen Zuschauern mit seinen Tricks manch ein «Hää?» und «Ooh» entlockte.

Und: An zahlreichen Posten konnten die rund 130 Kinder und ihre Begleiter spielend verweilen: Beim Flippern, Töggelen, Balancieren, Torschiessen, beim Ballon-Badminton, in der Hüpfburg oder beim Kreieren eines neuen Ferienpass-Logos. Gaby Schuler, die diesen Posten betreute, ist seit zwölf Jahren im Team dabei und weiss um die Bedeutung der Institution: Ihre Kinder (heute 17 bis 22) besuchten früher selbst die Sommeraktivitäten.

Ihr «Ältester» hatte sogar die Gelegenheit, mit dem Ferienpass die Sommersprungschanze in Kandersteg zu besuchen. «Man kommt an Orte hin, die sich sonst privat nicht bieten», weiss Schuler. So ist der Ferienpass für sie eine «sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die abseits vom Gamen oder TV-Schauen den Horizont für ein späteres Hobby» öffne. Und: «Es liegt ja schon in der Natur der Kinder, neugierig und interessiert zu sein.»

Grosse Auswahl wird geschätzt

Leyla Ileri und ihre Familie fahren diesen Sommer nicht in die Ferien. Umso glücklicher der Umstand, dass sie vom Ferienpassangebot und dem Jubiläumsnachmittag erfahren hat. Prompt meldete sie ihren zehnjährigen Sohn für einige Kurse an. «Da ist vom Gokart-Fahren bis zum Figurentheater alles dabei. Und es ist toll, dass man aus so vielen Kursen auswählen kann.»

Ums breite Angebot froh ist auch Familienvater André Forrer, der mit Sohn (8) und Tochter (6) mitfeiert. «Die Palette an Kursen ist breit. Und sie hilft uns Eltern in den Sommerwochen, ein kreatives Alternativprogramm zu bieten.» Eines, das nach dem gestrigen Jubiläumsauftakt auch heuer wieder rund 900 Teilnehmer locken wird.